WK-VP Krenn zum Kammerjubiläum: 60 Jahre für die Unternehmer im Einsatz!

Reformen sind notwendig, damit Erfolgsstory weiter geschrieben werden kann!

Wien (OTS/RFW) - Anlässlich des Jubiläums "60 Jahre Wirtschaftskammer Österreich" merkte RFW-Bundesobmann-Stellvertreter, WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn, an, dass Feiern dann am schönsten ist, wenn sich der Betroffene, also die Wirtschaftskammer Österreich, in bester Verfassung befindet.

Krenn dazu: "Dieser Umstand ist vor allem auch ein Verdienst des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender. Der RFW ist nämlich seit 20 Jahren der Wanderprediger der Wirtschaftskammerreform-Reform. So sind die Kostenreduktion von 30 Prozent sowie die Abschaffung der Eintragungsgebühren wesentliche Meilensteine, die auf Druck des RFW in der ersten Reformetappe umgesetzt worden sind. Auch die weiteren Schwerpunkte der zweiten Reformetappe, wie die Beseitigung von Mehrfach-Grundumlagen oder die 30prozentige Reduktion der Fachverbände wurden vom RFW federführend mitgetragen, schließlich geht es darum eine schlagkräftige Interessensvertretung für die Zukunft zu haben."

Krenn ist überzeugt, dass sich der gute Zustand der Wirtschaftskammer Österreich auch in den nächsten Dezennien halten und vor allem fortsetzen werde. Für Vizepräsidenten ist es aber auch wichtig, die Gesamtorganisation immer in ständiger kritischer Beobachtung zu halten und laufend Verbesserungen und Adaptierungen einfließen zu lassen. Gerade im Jubiläumsjahr der WKÖ ist es aber besonders wichtig, auf die großartige Exportentwicklung hinzuweisen, die Österreich nun als Export-Europameister ausweist. Hervor zu streichen sind auch eine Reihe von Verbesserungen bei den KMU´s, welche durch das jüngste KMU-Paket vorangetrieben wurden, so Krenn weiter.

All das dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass nach wie vor vieles unerledigt in der Ecke liegt, wie z. B. die Verwaltungsreform. Hier tut sich momentan nichts, sondern es wird sogar nach dem Prinzip des Hl. Florians gemauert. Wo jeder nur auf den anderen zeigt und sich niemand so richtig zuständig fühlt. Da geht nichts weiter! da Nichts wirklich weitergehen. Die österreichischen Betriebe stöhnen mehr denn je unter einer unerträglichen Bürokratieschraube, welche durchschnittlich 700 Stunden Bürokratieaufwand pro Unternehmen und Jahr ausmacht bzw. den heimischen Unternehmern unnotwendige Kostenaufwendungen von mehr als 8 Milliarden Euro abverlangt, so die Kritik Krenns.

Der Vizepräsident erwartet sich, dass man von der WKÖ aus gemeinsam mit den Unternehmern den Druck auf die Regierung und die darunter angesiedelten Verwaltungsbereiche dermaßen erhöht, dass die gewünschte nachhaltige Bewegung in eine umfassende Verwaltungsreform kommt. Im Sinne des Österreich-Konvents wäre es wichtiger, sich für eine neue österreichische Verfassung auf Grundlage einer umfassenden Verwaltungsreform einzusetzen, als sich auf eine EU-Verfassung zu konzentrieren. Zuerst sollten die Hausaufgaben wie Vereinfachung der Lohnverrechnung, Vereinheitlichung der Bemessungsgrundlagen, Wiedereinführung von Investitionsanreizen, Änderung der Abschreibungszeiten, Streichung von Bagatellsteuern, Reformen bei der Betriebsnachfolge, Ausweitung der Vorsteuerabzugsfähigkeit betrieblich genutzter Fahrzeuge, Absetzbarkeit von Haushaltsnahen Dienstleistungen und eine klare Regelung für geschäftsführende GmbH-Gesellschafter erledigt werden. Das sind die dringlichsten Anliegen der heimischen Wirtschaft und sollte daher von der WKÖ umgehend angegangen werden, so der Vizepräsident Matthias Krenn abschließend. (ende)

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