ARBÖ: Pünktlich vor den Ferien haben Markentankstellen im Burgenland mit Spritpreisrunde begonnen

Nur an den Diskonttankstellen blieben Diesel und Superbenzin noch unverändert

Wien (OTS) - Pünktlich vor Ferienbeginn haben die
Markentankstellen im Burgenland mit der Verteuerung ihrer Spritpreise begonnen, kritisiert der ARBÖ. "An fast allen Markentankstellen wurden Diesel und Benzinsorten um 2 bis 3 Cent erhöht", berichtet Ing. Rudolf Leeb, Landesgeschäftsführer des ARBÖ-Burgenland. "Nur bei den Diskontern sind die Preise bisher unverändert geblieben."

Noch hat sich die Preiserhöhung nicht auf die Durchschnittspreise in ganz Österreich durchgeschlagen. Es besteht aber die Gefahr, dass auch in Wien und Niederösterreich die Zapfsäulenpreise nach oben angehoben werden, gerade in jenen Bundesländern, in denen am Freitag - wie auch im Burgenland - die Ferien beginnen. Es wäre nicht das erste Mal, dass bevorstehende Urlaubswellen im Vorfeld für Spritpreiserhöhungen ausgenützt werden. So wurden in den zurückliegenden Pfingst- und verlängerten Wochenendfeiertagen die Spritpreise regelmässig zwei bis drei Tage vorher angehoben, um sie dann kurz vor Wochenende wieder etwas zu senken.

Da sich die zuständigen Ministerien kaum darum kümmern und der Finanzminister bei jeder Erhöhung mitverdient, sind die Autofahrer durch frühzeitige Informationen durch Autofahrerklubs wie den ARBÖ und auf Selbsthilfe angewiesen. "Umso wichtiger ist es, dass die Autofahrer genauestens die Preise vergleichen und jene Anbieter belohnen, die günstigere Preise anbieten." Keinesfalls sollten Urlaubsreisende auf den teuren Autobahntankstellen tanken.

Eine generelle Preiserhöhungsrunde bei den Zapfsäulen in Österreich wäre aufgrund der jüngsten Entwicklungen an den internationalen Märkten keinesfalls gerechtfertigt, kritisiert der ARBÖ. "Seit Mitte April wurde der Euro gegenüber dem Dollar immer stärker. Weil wir die Treibstoffe in Österreich in Euro bezahlten, aber alle Öl- und Produktenmärkte ausnahmslos in Dollar notieren, müssten die Autofahrer in allen Euro-Ländern schon längst vom erstarkten Euro profitieren." Daher hätten die Treibstoffpreise auch in Österreich schon um 2 um 2 bis 3 Cent stärker nachgeben müssen.

Als Beispiel nennt der ARBÖ die aktuellen Rohölpreise: "71 Dollar klingt viel dramatischer als 56,55 Euro. Man darf sich durch den schwachen Dollar nicht ins Blockshorn jagen lassen."

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