ARBÖ: Neue Vorwürfe gegen gefeuerten Ex-Generalsekretär Hellar

ARBÖ beschuldigt Ex-Boss unlauterer Inseratengeschäfte. Entkleidung bis auf die Unterhose als weiterer Entlassungsgrund.

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe vom Arbeits- und Sozialgerichtsverfahren zwischen dem entlassenen Ex-ARBÖ-Generalsekretär Rudolf Hellar und dem roten Autofahrerklub und den damit verbundenen Strafanzeigen.

So beschuldigt der ARBÖ Hellar in einer bisher geheim gehaltenen Strafanzeige, dass es "aufklärungswürdige Vorgänge im Zusammenhang mit der Hausrenovierung" von Hellars Privathaus gäbe. Demnach habe es im ARBÖ-Journal "Freie Fahrt" Promotion für "Prefa-Dächer" gegeben, die nie verrechnet wurde. Zitat: "Verdächtig erscheint, dass Herr Dr. Hellar sein Haus (...) in den letzten Jahren sanieren ließ und das Haus ausgerechnet mit ‚Prefa’ gedeckt wurde." Ein ähnlicher Sachverhalt soll bei Fenstern und Türen vorliegen.

Vor dem Arbeits- und Sozialgericht Wien führt der ARBÖ "unerträgliches Verhalten gegenüber Dienstnehmern" gegen Hellar als Entlassungsgrund an. So habe sich Hellar vor einer Betriebsrätin das Hemd ausgezogen, in einem anderen Fall soll er sich zwecks Kleiderwechsel vor den versammelten Landesgeschäftsführern bis auf die Unterhose entkleidet haben.

Rückfragen & Kontakt:

Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NES0003