Mölzer: Verantwortungsvoller Umgang statt Stigmatisierung des Alkohols!

Alkohol ist die europäische Kulturdroge - gegen die Liberalisierung weicher und harter Drogen

Wien, 28-06-2006 (OTS) - Klar spricht sich der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer gegen eine Stigmatisierung des Alkohols aus. Wenn die Europäer, wie aus einer von der Kommission in Auftrag gegebenen Studie hervorgeht, mehr als doppelt so viel Alkohol trinken wie der Rest der Welt, dann seien sie noch lange keine Trunkenbolde. Weil der Alkoholmißbrauch in Randbereichen gewiß ein Problem sei, sei ein verantwortungsvoller Umgang mit diesem Genußmittel erforderlich und nicht das Schwingen der Verbotskeule, so Mölzer weiter.

Außerdem sei der Genuß von Alkohol in Europa kulturimmanent, der Alkohol die "Droge des weißen Mannes" und gehöre daher zur europäischen Lebensweise, solange Europa ein Kontinent des weißen Mannes ist. Und in anderen Kulturkreisen sei der Konsum anderer Drogen, etwa das Kauen von Coca-Blättern, das Opium-Rauchen oder der Haschisch-Konsum, üblich, merkte Mölzer an. "Offenbar ist den Damen und Herren in der EU-Kommission nicht bekannt, daß große Europäer wie Goethe oder Bismarck dem einen oder anderen Glas Wein nicht abgeneigt waren. Und deren Wirken erweist sich für die Nachwelt weitaus segensreicher als die Regulierungswut der Brüsseler Zentrale", betonte der freiheitliche EU-Mandatar.

Die Verteufelung des Alkohols zeige einmal mehr die Doppelbödigkeit des politisch korrekten Zeitgeistes: "Dem US-amerikanischen Vorbild folgend werden legale Drogen wie Alkohol und Nikotin zunehmend geächtet, um gleichzeitig der Legalisierung sogenannter weicher und kulturfremder Drogen das Wort zu reden. Bier trinken ist verpönt, sich mit Marihuana einrauchen oder Kokain schnupfen aber chic", kritisierte Mölzer. Ob sich die Europäer von der EU vorschreiben lassen werden, welche Getränke sie konsumieren dürfen und welche nicht, sei aber zu bezweifeln. Vielmehr sei davon ausgehen, daß wegen der immer unerträglicher werdenden Einmischung der Eurokraten in das tägliche Leben der Europäer die EU-Skepsis noch weiter zunehmen werde, warnte der freiheitliche Europaparlamentarier abschließend.
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