Wiener Gemeinderat - SP-Vettermann: "ÖVP spielt in der Bildungspolitik doppeltes Spiel!"

Wien (SPW-K) - "Auch in Schulfragen gilt: Wer sich auf die ÖVP verlässt, der ist verlassen", sagte heute der Wiener SPÖ-Bildungssprecher Heinz Vettermann im Rahmen der von der SPÖ beantragten Aktuellen Stunde zum Thema "Das doppelte Spiel der ÖVP:
Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen in Wien fordern, im Bund verhindern". "Während die Wiener VP-Stadträtin Cortolezis-Schlager in Wien immer vehement eine Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 22 fordert, haben die Wiener ÖVP-Nationalratabgeordneten letzte Woche im Parlament geschlossen gegen die Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen auf 25 gestimmt", so Heinz Vettermann.

Das Verhalten der ÖVP in Bildungsfragen sei insgesamt mehr als fragwürdig: "Da wird beispielweise die Parteipolitik in Zusammenhang mit Schulen gegeißelt, anderseits scheut sich die VP-Bildungsministerin nicht, Schulen mit parteipolitisch geprägten Briefen anzuschreiben." Auch die VP-Idee der "Verschickung" von SchülerInnen quer durch Wien sei mehr als skurril: "Davon ist die ÖVP stillschweigend in dem Moment abgekommen, als sie realisiert hat, dass dann auch Döblinger SchülerInnen verschickt werden müssten!" Auch die VP-Berechnung jener LehrerInnen, die angeblich in den Klassen stehen können, entbehre jeder realen Grundlage.

"Es ist die eigene VP-Bildungsministerin, die Verantwortung für fehlende Lehrerposten und die derzeit hohen Klassenschülerzahlen trägt!" so Vettermann. "Die ÖVP wäre auch in der Bildungspolitik gut beraten, zu einer Linie zu finden, bei der das Wohl der SchülerInnen im Mittelpunkt steht!" (Schluss)

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