SP-Novak: Berechnungen der Wiener ÖVP im Zusammenhang mit ihrer Forderung nach Senkung der Klassenschülerhöchstzahl falsch!

Wien (SPW-K) - Heftige Kritik an der ÖVP über deren widersprüchliches Verhalten in der Frage der Klassenschülerhöchstzahl übte Mittwoch auch SP-Gemeinderätin Barbara Novak in ihrem Debattenbeitrag in der Aktuellen Stunde des Wiener Gemeinderates zu diesem Thema. An die ÖVP-MandatarInnen richtete sie die Frage, weshalb die ÖVP-Fraktion im Nationalrat dem SP-Antrag nach Senkung der Klassenschülerhöchstzahl nicht zugestimmt habe und weshalb die Wiener ÖVP diesbezüglich keine Gespräche mit ihrer Parteifreundin, Ministerin Gehrer, führe.

"Die von der Wiener ÖVP ständig aufgestellte Behauptung, dass Lehrer in den Wiener Schulen einfach verschwinden würden, wies Novak heftig zurück: "Das ist einfach unzutreffend und deshalb schlicht und einfach falsch", betonte die Gemeinderätin. Auch zerpflückte sie die von der ÖVP aufgestellte Formel, der zufolge sich die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl locker ausgehen würde, wenn man alle Lehrer einsetze. Novak wies penibel nach, dass "sich alles nicht ausgeht. Die ÖVP rechnet Dinge vor, die ganz einfach nicht stimmen". Für die ÖVP gäbe es das Normkind, demzufolge jedes Kind gleich wäre. Das funktioniere aber so nicht. Novak abschließend: "Kinder sind Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Ansprüchen, denen man Rechnung tragen muss". (Schluss)

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