Niederwieser fordert rasche Lösung der SchülerInnentransporte bei Nachmittagsbetreuung

Bei neuer Gehrer-Schule kracht es an allen Ecken und Enden

Wien (SK) - "Eine rasche Novellierung des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) zur Absicherung der SchülerInnentransporte bei Ganztagsschulen" fordert SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser und wirft Ministerin Gehrer vor, die Ganztagsschulplätze mit Nachmittagsbetreuung zwar groß zu bejubeln, notwendige rechtliche Schritte hingegen ziemlich schlampig zu lösen. "Es kracht an allen Ecken und Enden, die neue Gehrer-Schule ist eine Baustelle", so Niederwieser Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Der SchülerInnentransport sei durch den FLAF nur für den Weg von und zur Schule abgesichert, "alle Kinder, deren Nachmittagsbetreuung nicht direkt in deren Stammschule stattfindet, sondern wo anders wie beispielsweise in einem Hort, hängen in der Luft", so Niederwieser. Besonders betroffen seien Kinder in ländlichen Regionen, die zumeist auf eigene Schulbusse angewiesen sind. "Offensichtlich hat sich niemand Gedanken darüber gemacht, dass der SchülerInnentransport am Land anders funktioniert als in Städten mit dichtem Verkehrsnetz", beanstandet der SPÖ-Abgeordnete. Erschwerend komme hinzu, dass flexible Lösungen bei der Nachmittagsbetreuung zwar schön seien, sich die Organisation des SchülerInnentransports dadurch aber noch mehr verkompliziere, betonte Niederwieser.

"Gehrer ist gemeinsam mit der Familienministerin gefordert, rasch den FLAF so zu novellieren, damit zeitgerecht zu Schulbeginn der Transport für alle Kinder gesichert ist", verlangt Niederwieser. (Schluss) cs/mm

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