Schulen - BV Wimmer: "Margareten unterstützt Entwicklung eines Schulraumkonzepts"

Wimmer will für jedes in Margareten wohnende Schulkind einen kurzen Schulweg

Wien (SPW-K) - "Auch in Margareten stellt die ÖVP ihre bildungspolitische Unfähigkeit offen zur Schau. Gemeinsam mit den Bezirksgrünen wollen sie eine sinnvolle Nutzung des Schulraums in Margareten verhindern. Einziger Beweggrund dafür scheint, einen der ÖVP nahe stehenden Direktor der Schule in der Embelgasse unterstützen zu wollen", stellt der Margaretner Bezirksvorsteher Ing. Kurt Ph. Wimmer nach der gestrigen Bezirksvertretung fest.

"Um ihre populistischen Ziele zu verfolgen, ignoriert die Margaretner ÖVP sogar Vereinbarungen, die die nicht amtsführende ÖVP-Stadträtin Cortolezis-Schlager mit Vizebürgermeisterin Grete Laska vereinbart hat", ergänzt Wimmer. Diese Vereinbarung sieht vor, den Schulstandort Embelgasse noch im Schuljahr 2006/2007 zu erhalten und gleichzeitig zu erheben, welcher Bedarf an Schulplätzen in Zukunft für Margareten notwendig ist. "Damit soll das kostenintensive Leer-Stehen von Klassenräumen vermieden werden", erklärt der Bezirksvorsteher. Selbstverständlich sei für ihn auch, dass "jedes Kind, das in Margareten wohnt auch einen Schulplatz in Margareten bekommt."

Bereits im Rahmen einer Anfragebeantwortung in der Bezirksvertretung stellte Bezirksvorsteher Wimmer die Situation klar dar: Wienweit ist ein dramatischer Rückgang der Schülereinschreibungen an Hauptschulen zu verzeichnen. Die Hauptschulstandorte KMS Viktor-Christ-Gasse und KMS Gassergasse sind von diesem Rückgang nicht betroffen, sehr wohl aber die KMS Embelgasse. Das Schulhaus bietet Platz für 16 Klassen, für das kommende Schuljahr sind aber nur 7-8 Klassen vorgesehen. Darüber hinaus muss das Schulhaus einer Generalsanierung unterzogen werden.

"Die ÖVP-Bundesregierung weigert sich, die Klassenschülerhöchstzahl zu senken - die Wiener ÖVP fordert aber genau das. Die ÖVP-Bundesregierung weigert sich, Wien ausreichend Lehrer zu finanzieren - die Wiener ÖVP fordert aber Maßnahmen, die nur mit mehr Lehrpersonal durchzuführen sind. Diese Beispiele zeigen, dass die Wiener ÖVP bei ihren Freunden in der Bundesregierung absolut keinen Einfluss mehr haben. Stattdessen verunsichert der Wien-Ableger der Regierungspartei lieber Schüler und Eltern und versucht schon in beinahe fahrlässiger Manier Panik zu verbreiten. Und die Grünen sind sich nicht zu schade, bei diesem billigen, doppelten Spiel mitzumachen", sagt Kurt Wimmer.

Bezirksvorsteher Wimmer unterstützt die Bemühungen der Stadt, ein Schulraumkonzept für eine effiziente Nutzung der Ressourcen zu erarbeiten. (Schluss)

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