Wirtschaft begrüßt neue europäische Hochwasserschutz-Richtlinie

Legt Vorgaben für Ermittlung der Hochwasserrisiken für Bewohner und Wirtschaft in gefährdeten Gebieten fest - WKÖ-Schwarzer: "Denn Vorbeugen ist besser als Heilen"

Wien (PWK426) - Die WKÖ begrüßt die vom Umweltministerrat beschlossene neue EU-Richtlinie zur wirkungsvollen Vorbeugung bzw. Bekämpfung von Hochwässern. "Für die Wirtschaft ist es wichtig, dass größtmögliche Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung katastrophaler Hochwasserereignisse und zur Schadenseindämmung getroffen wird", führt Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), aus. Ganz abgesehen vom menschlichen Leid haben die Hochwässer der vergangenen Jahre immense volkswirtschaftliche Schäden angerichtet."

"Vorbeugende Maßnahmen kommen in der Regel viel billiger als die Beseitigung von Hochwasserschäden", so Schwarzer, der fordert: "In den gefährdeten Siedlungsgebieten muss die öffentliche Hand ausreichende bauliche Schutzmaßnahmen durchführen und in den Oberläufen ein insgesamt schadensminimierendes Hochwassermanagement einrichten."

Die neue Richtlinie legt Vorgaben für die Ermittlung der Hochwasserrisiken für die Bewohner und die Wirtschaft in den gefährdeten Gebieten fest. Ganz wichtig ist, dass die Mitgliedstaaten künftig beim Hochwassermanagement zusammenarbeiten werden, da Hochwässer meist über großräumig grenzüberschreitend wirksam sind.

Bei deren Umsetzung können in Österreich die bereits vorhandenen Maßnahmen in vollem Umfang in das neue Planungssystem übernommen werden. Gleichzeitig bietet sich so die Chance, den effizientesten Maßnahmen-Mix in allen relevanten Bereichen zu ermitteln und festzulegen. (JR)

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