Vladyka: Umfassender Konsumentenschutz geht über die Grenzen

Österreichweite wie europäische Kooperation wird angestrebt

St. Pölten (SPI) - Wirklich umfassender Konsumentenschutz muss im Interesse der KonsumentInnen über die Grenzen des Bundeslandes hinausgehen. Eine österreichweite Vernetzung oder besser sogar eine europäische Zusammenarbeit sind daher in Zeiten globalisierter Märkte wünschenswert!", so LAbg. Christa Vladyka. "Von Konsumentenschutzlandesrätin Christa Kranzl wurde daher angeregt, analog zur Sozialreferenten-Tagung, eine Tagung der Konsumentenschutzreferenten ins Leben zu rufen. Diese Tagung wird Mitte Juli stattfinden und viele für den Konsumentenschutz verantwortliche Vertreter der Bundesländer und die zuständige Ministerin Haubner an einen Tisch bringen", erläutert die Mandatarin. Deutlich sichtbar sind die steigenden Anforderungen an den Konsumentenschutz auch in den Budgetzahlen. So sind im Budget 2007 175.000 Euro vorgesehen, eine gewaltige Steigerung, wenn man bedenkt, im Jahr 2002 wurden für Konsumentenschutzangelegenheiten nur rund 36.000 Euro investiert.****

Die Zusammenarbeit soll aber auch über die Grenzen Österreichs hinausgehen. "Die Zusammenarbeit niederösterreichischer und tschechischer Lebensmittelkontrolleure war ein wichtiger Schritt zur internationalen Kooperation. Ebenso wichtig ist die nun von LR Kranzl initiierte Zusammenarbeit mit Italien", so LAbg. Vladyka. Italien zählt zu den wichtigsten Handelspartnern Österreichs, dem soll auch durch die Zusammenarbeit im Bereich des Konsumentenschutzes Rechnung getragen werden. Mit der Region Lazio wird ein gemeinsames Projekt geplant. "Ziel ist neben dem Informationsaustausch auch die Schaffung einer Internet-Plattform, die KonsumentInnen auch im Ausland rasch und unbürokratisch Hilfe anbietet", so die Abgeordnete weiter. "Konsumentenschutz ist eine ebenso wichtige wie vielfältige Aufgabe. Das Themenspektrum reicht von Problemen beim Autokauf über die verpatzte Ferienreise bis hin zu Lebensmittelsicherheit und Preiskontrollen. Hier zeigt sich deutlich, dass ein wirklich umfassender Schutz der KonsumentInnen nicht auf regionaler, sondern nur auf österreichischer oder besser auf europäischer Ebene geschehen kann", so LAbg. Vladyka abschließend.
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