- 28.06.2006, 08:46:11
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ARBÖ: Zwei Veranstaltungen in Wien als "Stau-Gegenpol" zum Reiseverkehr
2. Anlauf für das "Konzert für Europa" mit bis zu 100.000 Besuchern und die Regenbogenparade mit 20.000 Teilnehmern sorgen für Staus und massive Parkplatzsorgen
Wien (OTS) - 2 Veranstaltungen in der Bundeshauptstadt Wien werden
quasi als "Gegenpol" zu den Staus im Rahmen des ersten
Sommer-Reisewochenendes stehen. Am Freitag, den 30. Juni, findet in
Wien der 2. Anlauf zum "Konzert für Europa" statt. Samstags sorgt die
11. Ausgabe der Regenbogenparade unter anderem für eine Sperre der
Ringstraße.
Bekanntlich war das Konzert für Europa zum geplanten Termin am 2.
Juni buchstäblich "ins Wasser gefallen". Zu diesem kulturellen
Höhepunkt, vor der klassischen Kulisse des Schloß Schönbrunn, werden
bis zu 100.000 Zuschauer erwartet. Staus und massive
Parkplatzprobleme um den ehemaligen Habsburgersitz werden nach
Erfahrungen des ARBÖ unvermeidlich sein.
Staus vor dem Konzertbeginn um 21 Uhr werden vor allem auf der
Linken Wienzeile, der Schlossallee und der Schlossstraße nicht
ausbleiben. Längere Verzögerungen sollten auch auf der Felber-, der
Linzer- und der Mariahilfer Straße eingeplant werden. Der
ARBÖ-Informationsdienst rät allen Besuchern des kostenlosen
Klassik-Events auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die
U-Bahnlinie 4 mit der Haltestelle Schönbrunn wird verstärkt geführt.
Die Straßenbahnlinien 10 und 52 haben eine Haltestelle in der Nähe
des Schlosses. Auch die Autobuslinie 10A hält unmittelbar neben dem
Baujuwel.
"Besucher, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, werden das
Konzert ziemlich sicher durch stundenlange Parkplatzsuche versäumen.
Durch den Umbau des Vorplatzes vor dem Schloss sind zahlreiche
Parkplätze weggefallen. In den umliegenden Straßen, wie z.B. der
Felberstraße, okkupieren die "Pickerlflüchtlinge" aus der
Kurzparkzone rund um die Stadthalle ab 18 Uhr die wenigen freien
Stellflächen. Auch der APCOA-Parkplatz Schönbrunn mit 180
Stellplätzen wird ziemlich schnell überlastet sein", warnt
ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.
Buntes Spektakel in der Wiener City - Sperre des Ring am
Samstag Nachmittag
Anlässlich der 11. Regenbogenparade am 1. Juli wird es zu starken
Verkehrsbehinderungen in Wien kommen. Der Sammelpunkt ist um 14 Uhr
am Parkring zwischen der Weißkirchner Straße und der Johannesgasse.
"Da der Veranstalter mit 20.000 Teilnehmern rechnet, wird es bereits
im Vorfeld der Parade massiv zu Stauungen kommen", erklärt Stefan
Sauer vom ARBÖ-Informationsdienst. Ab 14 Uhr ist daher die Ringstraße
zwischen dem Julius Raab-Platz und der Johannesgasse gesperrt. Der
Abmarsch ist um ca. 15 Uhr geplant. Die Route des Zuges verläuft über
Stubenring - Franz-Josefs-Kai - Schottenring - Dr.-Karl-Lueger-Ring -
Dr.-Karl-Renner-Ring - Burgring - Burgtor zum Heldenplatz. Die Parade
wird vermutlich 3 Stunden dauern und am Heldenplatz mit einer
Abschlusskundgebung enden, wissen die Verkehrsexperten des ARBÖ.
Der ARBÖ hat die Sperren kurz zusammengefasst:
- Sperre der Roßauer Lände und des Franz-Josefs-Kai´s ab der
Türkenstraße ab ca. 15.00 Uhr (Ableitung des Verkehrs über Hörlgasse
- Universitätsstraße zur ehem. 2er Linie)
- Sperre der Ringstraße ab der Operngasse ab 15.00 Uhr (Ableitung des
Verkehrs über Getreidemarkt zur ehem. 2er Linie).
Die Schwarzenbergstraße und die Kärntnerstraße bleiben während der
gesamten Veranstaltungsdauer frei, die Zufahrt in den 1. Bezirk ist
möglich. Die Verkehrsexperten des ARBÖ raten an diesem Nachmittag die
öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, bzw. großräumig auszuweichen.
Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen
erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Telefonnummer 050
123 123, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext
auf Seite 431.
(Forts. mögl.)
Rückfragehinweis:
ARBÖ-Informationsdienst/Thomas Haider, Sabine Theinschnack
Tel.: (++43-1) 89121-7
mailto:id@arboe.at
http://www.arboe.at
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