ARBÖ: Zwei Veranstaltungen in Wien als "Stau-Gegenpol" zum Reiseverkehr

2. Anlauf für das "Konzert für Europa" mit bis zu 100.000 Besuchern und die Regenbogenparade mit 20.000 Teilnehmern sorgen für Staus und massive Parkplatzsorgen

Wien (OTS) - 2 Veranstaltungen in der Bundeshauptstadt Wien werden quasi als "Gegenpol" zu den Staus im Rahmen des ersten Sommer-Reisewochenendes stehen. Am Freitag, den 30. Juni, findet in Wien der 2. Anlauf zum "Konzert für Europa" statt. Samstags sorgt die 11. Ausgabe der Regenbogenparade unter anderem für eine Sperre der Ringstraße.

Bekanntlich war das Konzert für Europa zum geplanten Termin am 2. Juni buchstäblich "ins Wasser gefallen". Zu diesem kulturellen Höhepunkt, vor der klassischen Kulisse des Schloß Schönbrunn, werden bis zu 100.000 Zuschauer erwartet. Staus und massive Parkplatzprobleme um den ehemaligen Habsburgersitz werden nach Erfahrungen des ARBÖ unvermeidlich sein.

Staus vor dem Konzertbeginn um 21 Uhr werden vor allem auf der Linken Wienzeile, der Schlossallee und der Schlossstraße nicht ausbleiben. Längere Verzögerungen sollten auch auf der Felber-, der Linzer- und der Mariahilfer Straße eingeplant werden. Der ARBÖ-Informationsdienst rät allen Besuchern des kostenlosen Klassik-Events auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die U-Bahnlinie 4 mit der Haltestelle Schönbrunn wird verstärkt geführt. Die Straßenbahnlinien 10 und 52 haben eine Haltestelle in der Nähe des Schlosses. Auch die Autobuslinie 10A hält unmittelbar neben dem Baujuwel.

"Besucher, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, werden das Konzert ziemlich sicher durch stundenlange Parkplatzsuche versäumen. Durch den Umbau des Vorplatzes vor dem Schloss sind zahlreiche Parkplätze weggefallen. In den umliegenden Straßen, wie z.B. der Felberstraße, okkupieren die "Pickerlflüchtlinge" aus der Kurzparkzone rund um die Stadthalle ab 18 Uhr die wenigen freien Stellflächen. Auch der APCOA-Parkplatz Schönbrunn mit 180 Stellplätzen wird ziemlich schnell überlastet sein", warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

Buntes Spektakel in der Wiener City - Sperre des Ring am Samstag Nachmittag

Anlässlich der 11. Regenbogenparade am 1. Juli wird es zu starken Verkehrsbehinderungen in Wien kommen. Der Sammelpunkt ist um 14 Uhr am Parkring zwischen der Weißkirchner Straße und der Johannesgasse. "Da der Veranstalter mit 20.000 Teilnehmern rechnet, wird es bereits im Vorfeld der Parade massiv zu Stauungen kommen", erklärt Stefan Sauer vom ARBÖ-Informationsdienst. Ab 14 Uhr ist daher die Ringstraße zwischen dem Julius Raab-Platz und der Johannesgasse gesperrt. Der Abmarsch ist um ca. 15 Uhr geplant. Die Route des Zuges verläuft über Stubenring - Franz-Josefs-Kai - Schottenring - Dr.-Karl-Lueger-Ring -Dr.-Karl-Renner-Ring - Burgring - Burgtor zum Heldenplatz. Die Parade wird vermutlich 3 Stunden dauern und am Heldenplatz mit einer Abschlusskundgebung enden, wissen die Verkehrsexperten des ARBÖ.

Der ARBÖ hat die Sperren kurz zusammengefasst:
- Sperre der Roßauer Lände und des Franz-Josefs-Kai´s ab der Türkenstraße ab ca. 15.00 Uhr (Ableitung des Verkehrs über Hörlgasse - Universitätsstraße zur ehem. 2er Linie)
- Sperre der Ringstraße ab der Operngasse ab 15.00 Uhr (Ableitung des Verkehrs über Getreidemarkt zur ehem. 2er Linie).

Die Schwarzenbergstraße und die Kärntnerstraße bleiben während der gesamten Veranstaltungsdauer frei, die Zufahrt in den 1. Bezirk ist möglich. Die Verkehrsexperten des ARBÖ raten an diesem Nachmittag die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, bzw. großräumig auszuweichen.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Telefonnummer 050 123 123, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf Seite 431.

(Forts. mögl.)

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ-Informationsdienst/Thomas Haider, Sabine Theinschnack
Tel.: (++43-1) 89121-7
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