- 23.06.2006, 11:14:52
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SPÖ Frauen fordern: Mehr Geld für Frauen!
Aktionstag in allen österreichischen Bezirken
Wien (SK) - Österreichs Frauen verdienen eine bessere Zukunft. "Es
darf nicht sein, dass der Einkommensunterschied zwischen Männern und
Frauen größer wird statt kleiner. Die derzeitige Regierung setzt
keinerlei Initiativen, um die Chancen von Frauen zu verbessern", so
SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer anlässlich des
Aktionstages der SPÖ-Frauen. Unter dem Motto "Es reicht - weil es
nicht reicht" demonstrieren in allen österreichischen Bezirken die
SPÖ Frauen für eine bessere Einkommenssituation von Frauen. "Wir
wollen damit die Vielfalt, die Energie und die Kraft der Arbeit der
SPÖ Frauen für Österreichs Frauen zeigen", so Bettina Stadlbauer, SPÖ
Bundesfrauengeschäftsführerin, am Freitag gegenüber dem Pressedienst
der SPÖ. ****
Der Rechnungshofbericht aus dem Jahr 2003 zeigt, dass der
durchschnittliche Lohnunterschied in Österreich 17 Prozent beträgt.
In einigen Bereichen sogar bis zu 44 Prozent. Innerhalb der EU
verdienen Frauen brutto pro Stunde um 16 Prozent weniger als Männer.
In Österreich liegt der Prozentsatz bei 20 Prozent, im privaten
Sektor sogar bei 24 Prozent. Jede siebente Frau fällt mit ihrem
Einkommen unter die Armutsgefährungsschwelle von 9.425 Euro pro Jahr,
das sind ca. 785 Euro pro Monat.
Die SPÖ-Frauen wollen den Einkommensunterschied spürbar und
nachhaltig verringern. Existenzsichernde Einkommen,
Vollzeitarbeitsplätze, Qualifizierung und Kinderbetreuung - das sind
die Hauptforderungen der SPÖ Frauen zur Verbesserung der
Einkommenssituation.
Prammer zählte einige der Ansatzpunkte aus dem SPÖ-Konzept für Frauen
auf: eine Erhöhung der Steuergutschrift für niedrigere Einkommen von
110,- Euro auf 220,- Euro, Offenlegung der Einkommensverhältnisse
zwischen Männern und Frauen, mehr Vollzeitarbeitsplätze für Frauen,
die Schaffung eines Bundesfrauenförderfonds mit 100 Millionen Euro
und ein rascher Ausbau der Kinderbildungseinrichtungen. Denn, so
Prammer, hochwertige Kinderbetreuung und eine ganztägige Betreuung
von Schulkindern gehört zur öffentlichen Grundversorgung. Mit dem
"Clever Kids" Programm fordert die SPÖ auch einen eigenen
Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungs- oder Ganztagsschulplatz
für Eltern und deren Kinder.
"All diese Maßnahmen sind dringend notwendig, um die Situation von
Frauen in Österreich zu verbessern", so Prammer abschließend.
(Schluss) up/mm
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at
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