amsec - Pilotprojekt für Wohlbefinden, Energie- und Gesamtkosteneffizienz im Bürobereich - geht in die letzte heiße Bauphase

Hagenberg (OTS) - Das hochmoderne Büro- und Laborgebäude amsec, das auf die Bedürfnisse softwarenaher Unternehmen und deren Mitarbeiter zugeschnitten ist, wird ab Herbst 2006 von AMS Engineering als erstem Mieter bezogen. Ab Anfang 2007 ziehen dann weitere Unternehmen ein. Mit dem heutigen Tage hat die PORR AG, Linz, die verantwortliche Baugesellschaft für die Errichtung von amsec, die Baustelle geräumt.

Zur Verabschiedung der Firma PORR fand am 22. Juni eine Grillfeier für alle am Hochbau beteiligten Mitarbeiter statt. Entsprechender Dank gebührt allen Mitarbeitern der Firma PORR, die an diesem ehrgeizigen Hochbau-Projekt mitgewirkt und die Baustelle nun geräumt haben. Somit heißt es ab sofort "Start frei für die letzte heiße Bauphase!", so dass der Innenausbau mit Hochdruck zu Ende geführt werden kann.

Das ambitionierte Projekt, das am 11.02.2005 mit dem Spatenstich durch Walter Sticht, Geschäftsführer tisp GmbH, und DI Thomas Führer, Geschäftsleitung AMS Engineering GmbH, beides Unternehmen der stiwa-Firmengruppe, gestartet wurde, liegt voll im Plan.

Überdurchschnittliches Wachstum der Unternehmen am Wirtschaftsstandort Hagenberg hatte zu dieser privatwirtschaftlichen Investition in ein neues Büro- und Laborgebäude geführt. amsec bietet - mit einer Gesamt-Nutzfläche von 6.300 m2 und 5.430 m2 Tiefgaragenfläche für 223 PKW-Stellplätze, davon vier für Behinderte - erheblich mehr als nur 250 weitere Büroarbeitsplätze in Hagenberg.

Das intelligente, automatisierte Gebäude ist als Pilotprojekt für Wohlbefinden, Energie- und Gesamtkosteneffizienz konzipiert. amsec ist ein zukunftsorientiertes Gebäude mit optimalen Lichtverhältnissen, Belüftung, Wärmedämmung, Abwärmenutzung und niedrigem Energieverbrauch für Heizung und Kühlung. Beim Planungskonzept setzte man auf eine Planung von innen nach außen, ausgehend vom Arbeitsplatz, über den Raum bis hin zum Gebäude. Um eine optimale Anpassung an äußere und innere Bedingungen sicherzustellen, werden laufend Messwerte erhoben und bewertet, um ein optimales Raumklima zu gewährleisten. Auf dieser Basis erfolgt die ständige Anpassung der gesamten Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik vollautomatisch durch zentrale Steuerung. Diese neuartige Gebäudetechnik stellte alle beteiligten Projektpartner vor große Herausforderungen und ist ein weiteres Beispiel für innovative Nutzung der Informations-Technologie samt Automationskomponenten für Gebäude.

Bereits der Baugrubenaushub begann im März 2005 unter schwierigen Umständen - aufgrund des für das Mühlviertel typischen massiven Granituntergrundes waren Sprengungen erforderlich. Auch die Errichtung des mehrstöckigen Gebäudes war - nicht nur aufgrund des harten Winters, der zu drei Monaten Verzögerungen führte - äußerst anspruchsvoll. Zum einen kam bei amsec Betonkernaktivierung zum Einsatz - eine innovative Methode, um Decken und Wände für die Speicherung thermischer Energie zu nutzen. Dabei wird die Abwärme von den Rechnern/Servern zum Heizen und 21 Erdsonden mit einer Tiefe von 100 m zur Kühlung eingesetzt. Dafür werden Wasser führende Rohrsysteme in die Betonteile eingebaut, die je nach Temperatur Wärme aufnimmt oder abgibt. Diese Technologie führt zu sehr geringen Betriebskosten und sichert den Ressourcen schonenden Umgang mit Energie. Weitere Details über das Gebäude, den Verlauf des Projektes und die beteiligten Projektpartner findet man unter www.amsec.at.

"Es war vor allem die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen tisp als Bauherr und der PORR AG, die es ermöglicht hat, dass amsec trotz aller Hindernisse rechtzeitig im September 2006 bezogen werden kann. Um den Rückstand im Bauzeitplan aufgrund der Bodenerschwernisse aufzuholen, wurde die Mannschaft kurzfristig fast verdoppelt", zeigt sich DI (FH) Günter Kaimberger, Firma PORR AG und Bauleiter amsec, zufrieden über das gute Ergebnis.

Neben Büroflächen von 2.770 m2 stehen 2.700 m2 allgemein nutzbare Infrastrukturflächen für Server- und Seminarräume, Präsentationsräume für Veranstaltungen und Projektlabors für Kooperationen zwischen Unternehmen und Fachhochschule zur Verfügung. Im Gastrobereich, Teeküche, Kommunikations- und Ruhebereichen sowie im Fitnessraum können sich die Mitarbeiter in den Pausen entspannen.

Zwei Drittel der Bürofläche sind bereits vermietet bzw. reserviert. Softwarenahe Unternehmen, die Raum zur Entwicklung ihres Unternehmens suchen und die Synergieeffekte des Softwareparks im amsec ab Anfang 2007 für sich nutzen wollen, können beim amsec-Team unter der Telefonnummer +43 7236 3351-51 bzw. unter amsec@tisp.at weitere Informationen anfordern.
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tisp Erschließungs- und Betreibergesellschaft m.b.H.

Die tisp Aufschließungs- und Betreibergesellschaft mbH mit Sitz in Gampern, Oberösterreich, ist eine Firma der stiwa group, welche mit der primären Aufgabe der strategischen Expansion der stiwa group und deren Partnerbetriebe bezüglich ihrer Liegenschaften 2001 gegründet wurde. Durch die Zusammenführung der Kernkompetenzen der Firmengruppe (Anlagenbau, Software-Entwicklung, Gebäudeplanung und -errichtung) wird langjährige Erfahrung gebündelt, umgesetzt und somit direkt an die Partner weitergegeben.

Zu den Aufgaben gehören neben der Aufschließung der Betriebsbaugebiete auch die Ansiedelung umweltfreundlicher High-Tech-Industrie, von Software- und Ausbildungsbetrieben bzw. die konkrete Planung und Umsetzung von Betriebsbauprojekten. Weiters die gesamte Softwareentwicklung für Gebäudeautomation sowie die Bereitstellung der für das Betreiben der Firmen erforderlichen Infrastruktur, bis hin zu umfassenden Dienstleistungen im Bereich des facility managements. Ziel ist es, im Rahmen eines langfristigen Gesamtkonzeptes optimale Bedingungen für alle Betriebe und Anrainer aber auch Synergieeffekte unter ihnen zu schaffen.

Unternehmensnetzwerk Softwarepark Hagenberg

Das Unternehmensnetzwerk Softwarepark Hagenberg hat das Ziel, den Wirtschaftsstandort Softwarepark Hagenberg zu stärken und durch Synergien einen wirtschaftlichen Nutzen für die Kunden der beteiligten Unternehmen zu erzielen. Die enge Zusammenarbeit in Projekten, gemeinsame Aktivitäten im F&E-Bereich sowie der laufende Erfahrungsaustausch haben dazu geführt, dass internationale Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche sowie der Industrie zu den Referenzkunden des Softwareparks Hagenberg zählen. Das Leistungsspektrum umfasst das Thema Software-Engineering, im Speziellen jedoch Lösungen in den Bereichen Business Intelligence, Realtime Systems, Mobile Computing, web-based Applications, IT-Security, Intelligent Manufacturing, Simulation, Logistik sowie industrielle Prozessoptimierung.

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