"FILM AUSTRIA" nimmt Stellung zur ORF-Debatte

Wien (OTS) - Die österreichischen Filmproduzenten haben ein besonderes Interesse an einer Stärkung des gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der seiner ursächlichen Verpflichtung, identitätsgeprägtes Programm zu bieten, nachkommt. Nur durch eigenständig produziertes, österreichisches Programm kann der ORF jene Unverwechselbarkeit bewahren, die ihn im Wettbewerb der verschiedenen deutschsprachigen Sender unterscheidbar macht. Ein starker ORF soll dem österreichischen Publikum qualitätsvolle heimische Produktionen anbieten. Der ORF hat eine besondere Verantwortung für die österreichische Filmwirtschaft.

Für die österreichische Filmwirtschaft ist es aber auch von besonderer Bedeutung, dass es in Wien endlich zur Errichtung des längst versprochenen standortorientierten Wiener Fernseh-Fonds kommt, und dass eine Fachhochschule zur praxisnahen Ausbildung von Filmschaffenden und Produzenten gegründet wird.
Die derzeit stattfindende ORF-Diskussion sollte auch dazu genutzt werden, dem österreichischen Kinofilm die notwendigen stärkenden Impulse zu geben.

FILM AUSTRIA-Obmann Veit Heiduschka (Wega Film) erklärt: "Niemand will den künstlerischen Film abschaffen, aber wir wollen zu einem breiteren Spektrum kommen.
Und dabei eines nie aus den Augen verlieren: das Publikum. Selbst Michael Haneke vergisst das nicht."

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Präsident Dr. Veit Heiduschka (Wega Film)
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RA Univ.-Doz. Dr. Alfred J. Noll
Generalsekretär "Film Austria"
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