Rossmann: BZÖ-ÖVP-Entschließungsantrag mit Maßnahmen zur Sprachförderung

Wien (OTS) - Die Bildungssprecherin des Freiheitlichen Parlamentsklubs Mares Rossmann hat heute im Plenum des Nationalrates einen Entschließungsantrag der Abg. Mares Rossmann und Werner Amon (ÖVP) betreffend Maßnahmen zur Gewährleistung einer optimalen Zuordnung der Kinder, die die Unterrichtssprache Deutsch nicht ausreichend beherrschen, in die jeweilige Jahrgangsklasse, eingebracht.

Der Antrag im Wortlaut:

Der Nationalrat wolle beschließen:

"Die Frau Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur wird ersucht, Maßnahmen zu prüfen, um ein Erreichen des Unterrichtszieles durch eine optimale Zuordnung der Kinder, die Unterrichtssprache Deutsch nicht ausreichend beherrschen, zu gewährleisten. Dabei ist auf eine gleichmäßige Verteilung der Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Muttersprache in Parallelklassen sowie Schulen mit gleicher Erreichbarkeit Bedacht zu nehmen.

Um die Maßnahmen zur Sprachförderung von Kindern, die die Unterrichtssprache Deutsch nicht ausreichend verstehen, zu verstärken, und auch jenen Kindern, die die deutsche Sprache beherrschen einen effizienten Unterricht sicherstellen zu können, muss auf die Schülerverteilung auf die einzelnen Klassen vermehrt Rücksicht genommen werden.
In diesem Zusammenhang soll auch die Möglichkeit der Neuordnung der Schulsprengel in einem grundsatzgesetzlichen Rahmen, der ein höheres Maß an Flexibilität bei der Festlegung von Standorten und Einzugsbereich einräumt, geprüft werden.

Die Beherrschung der Sprache sei eine zentrale Kompetenz, Vorraussetzung für eine bessere Integration, für einen besseren Schulerfolg und für bessere Chancen am Arbeitsmarkt, betonte Rossmann.
Die Bundesregierung habe bereits zahlreiche Maßnahmen für Kinder, die die Unterrichtssprache nicht verstehen, gesetzt. Durch die "frühe Sprachförderung" im Kindergarten werden die Kinder, die die Unterrichtssprache Deutsch nicht verstehen, (rund 8000) speziell gefördert. Für Sprachfödermaßnahmen in der Volksschule stelle der Bund schon bisher 1634 (2.400 im gesamten Pflichtschulbereich) Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung. Für Kinder mit Migrationshintergrund gebe es eine spezielle Schwerpunktsetzung im Bereich der Leseförderung.

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