BAWAG-ÖGB: Für Neudeck ein handfester sozialdemokratischer Skandal

Wien (OTS) - Der unabhängige Abgeordnete des Freiheitlichen Parlamentsklub-BZÖ Detlev Neudeck sieht hinter den BAWAG-ÖGB Malversationen einen handfesten sozialdemokratischen Skandal. Obwohl zwischen 1994 und 1999 sozialdemokratische Finanzminister für die Aufsicht der Bank verantwortlich waren, versuche Abg. Matznetter den "Skandal" ins Finanzministerium zu transferieren.

Der Gesamtschaden betrage 3 Milliarden Euro. 18.700 Eigentumswohnungen zu je 160. 000 Euro, beziehungsweise 15. 000 Einfamilienhäuser könnten mit diesem Betrag finanziert werden.

"Alle derzeitigen Gewerkschaftsmitglieder sind Sanierungsmitglieder für diesen abgewirtschafteten Gewerkschaftsbund", so Neudeck.

Zur Behauptung, es handle sich um einen Einzelfall und um Einzelpersonen, sagte Neudeck: die Konsum-Pleite, der GPA-Immobilienskandal, der ARBÖ, die Bank Burgenland, die Verstaatlichte, der Verkauf CA/BA ans Ausland - alles Einzelfälle. Auffallend dabei ist aber, dass all diese Einzelfälle in der Sozialdemokratie angesiedelt sind."

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