IV-Präsident Sorger: EU und USA müssen sich Herausforderungen der Globalisierung gemeinsam stellen

Trans Atlantic Business Dialogue im Haus der Industrie - Starke Partnerschaft mit USA - Handels- und Investitionsbarrieren überwinden

Wien (OTS) - (PdI) Für ein gemeinsames Herangehen Europas und der USA an die Herausforderungen der Globalisierung sprach sich der Präsident der Industriellenvereinigung (IV). Dr. Veit Sorger heute, Mittwoch, bei einer Pressekonferenz anlässlich des hochkarätig besetzten Trans Atlantic Business Dialogue (TABD) im Wiener Haus der Industrie aus. "Europa und die USA haben vor dem Hintergrund einer gemeinsamen Geschichte und gemeinsamer Werte eine starke Partnerschaft, die sich nicht zuletzt in einer international beispielos starken wirtschaftlichen Vernetzung manifestiert", betonte Sorger. Es sei daher "essenziell und logisch", global bedeutende Fragen wie Freihandel, natürliche Ressourcen, Klimaschutz, geistiges Eigentum und Patente sowie organisiertes Verbrechen gemeinsam anzugehen. "Dazu leistet der TABD einen wertvollen Beitrag", so der IV-Präsident.

Einige wenige Zahlen würden die Bedeutung guter transatlantischer Beziehungen unterstreichen, sagte Sorger. Die EU sei Investor Nr. 1 in den Vereinigten Staaten, gleichzeitig würden 45 aller US-Auslandsinvestitionen in Europa getätigt. Der tägliche Warenaustausch zwischen der EU und den USA betrage eine Milliarde Euro. 12 bis 14 Millionen Menschen in Europa würden ihren Arbeitsplatz diesen intensiven Handelsbeziehungen verdanken. "Die intensiven wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und Europa schaffen Jobs auf beiden Seiten des Atlantiks", sagte der IV-Präsident. Sorger sprach sich für den weiteren Abbau von bi- und multilateralen Handelshemmnissen aus. "Wir müssen Handels- und Investitionsbarrieren überwinden, um für beide Seiten noch mehr wirtschaftlichen Austausch und Prosperität zu erreichen. Das schafft Wachstum und damit mehr Arbeitsplätze in Europa und den Vereinigten Staaten."

Den Vorsitz beim TABD führten British Airways-Chairman Martin Broughton für die europäische sowie der CEO Global Banking of Citigroup Michael Klein für die US-amerikanische Seite. Neben weiteren namhaften Wirtschafts- und Industrievertretern sowie IV-Präsident Veit Sorger und IV-Generalsekretär Markus Beyrer nahmen von politischer Seite unter anderem der Vizepräsident der Europäischen Kommission Gunther Verheugen, EU-Außenhandelskommissar Peter Mandelson, Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein sowie US-Vizehandelsminister David Sampson an der Arbeitssitzung im Haus der Industrie teil.

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