Am Rande des EU-US-Gipfels: Treffen Verheugen - Leitl

WKÖ-Präsident setzt sich für höhere "De minimis-Regelung" ein: "Enormer Impuls für Investitionen

Wien (PWK410) - Am Rande des Wiener Gipfels wurde in einem
Gespräch zwischen dem Vizepräsidenten der Europäischen Kommission und Wirtschaftskommissar Günter Verheugen und dem Vertreter der Europäischen Wirtschaftskammer und Präsident der SME-Union wichtige Punkte für eine Stärkung der kleinen und mittleren Unternehmen angesprochen.

Leitl dankte bei dieser Gelegenheit Verheugen für seinen Einsatz für die kleinen und mittleren Unternehmen und versicherte ihm seine Unterstützung bei den Bestrebungen der Kommission, wachstumsfördernde Impulse zu setzen. Auch deponierte er abermals seine Kritik am Verhalten der Europäischen Zentralbank, deren Vorgangsweise zunehmend unerträglich werde.

Konkret sagte Wirtschaftskommissar Verheugen zu, sich dafür einzusetzen, die "De minimis-Regelung" (nationale Förderungsgrenze ohne Notwendigkeit der EU-Zustimmung) von derzeit 150.000,-- Euro deutlich zu erhöhen. Ob das von Leitl gewünschte Ziel von 300.000,-- Euro erreicht werden könne, ließ Verheugen allerdings offen. Leitl:
"Das würde einen enormen Impuls für Investitionen kleiner und mittelständischer Unternehmen bedeuten."

Die zunehmenden Klagen der Wirtschaft über die Bürokratie, insbesondere im Bereich der Statistik, nahm Verheugen zum Anlass, sich in diesem Punkt ebenfalls für konkrete Verbesserungen einzusetzen. "Da können wir und da werden wir etwas tun!", so Verheugen. Leitl: "30 % Reduktion innerhalb von zwei Jahren sollten machbar sein!". (Rh)

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