Amon: Für einen billigen Wahlkampfgag der SPÖ ist uns die Bildungspolitik zu wichtig!

ÖVP-Bildungssprecher in der Aktuellen Stunde

Wien (ÖVP-PK) - "Unglaublich" ist für ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon MBA, was sein Vorredner in der Debatte der Aktuellen Stunde, SPÖ-Chef Gusenbauer, heute, Mittwoch, von sich gegeben hat. ****

- Gusenbauer sagt, die SPÖ sei vom Ergebnis der PISA-Studie schockiert gewesen. "Wir waren nicht schockiert, wir haben die Studie in Ruhe analysiert. Unsere daraus folgenden Vorschläge waren wohldurchdacht und haben eine Perspektive. Die SPÖ hat nur panikartig reagiert", stellte Amon klar.

- Gusenbauer sagte, unsere Kinder seien ja nicht dümmer. "Leitet Gusenbauer etwa ab, dass die PISA-Studie unsere Kinder als dümmer darstelle als andere? Dieser Schluss ist falsch", kritisierte Amon.

- Wenn Gusenbauer meint, der Abstieg unseres Landes drohe, weil es bei uns so niedrige Löhne und Gehälter gebe, so sollte er seinen Einfluss im ÖGB geltend machen, damit dieser sich weniger mit sich selbst beschäftigt und bessere Verhandlungen über Lohnabschlüsse führt."

- Gusenbauer will das finnische Bildungssystem in Österreich etablieren. Doch in jedem Vorschlag zur Bildungspolitik beschreibe die SPÖ ein völliges anderes Bildungssystem als das finnische. So gibt es etwa in Finnland eine extrem strenge Auswahl bei der Frage, wer den Lehrberuf ausüben darf. Die Auswahl von Gratisschulbüchern hängt bei den Finnen vom Wohlstand der einzelnen Gemeinden ab, die Nachmittagsbetreuung besteht auf freiwilliger Basis. "Die SPÖ will nur Überschriften", kritisierte Amon.

"Die SPÖ will offensichtlich das Bildungssystem jenes Landes übernehmen, das bei der letzten PISA-Studie an erster Stelle stand. Was aber machen Sie, wenn bei der nächsten Studie Taiwan oder Südkorea an erster Stelle stehen?", so Amon. "Es ist das Ziel der ÖVP, auf Basis gesicherter Ressourcen die Klassenschülerhöchstzahl auf 25 zu bringen. Wir werden das auch zu Stande bringen. Die SPÖ aber will nur einen simplen Wahlkampfgag lancieren und ihre Regelung für lediglich ein Jahr umsetzen. Für ein Wahlkampfgeplänkel dieser Art ist uns Bildungspolitik zu wichtig. Das wird es mit uns nicht geben", schloss der ÖVP-Bildungssprecher.
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