VP-Wolf: Neuer Walzerschwung für Wiens Musikschulwesen von Nöten!

Wien (OTS) - "Würde Mozart heute in Wien Musik erlernen wollen, hätte er es schwer einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Der Mangel an Musikschulen und qualifiziertem Personal ist in der Bundeshauptstadt besonders eklantant", erklärte heute der Kultursprecher der ÖVP-Wien, LAbg. Franz Ferdinand Wolf, anlässlich des internationalen Tages der Musik.

Er verwies in diesem Zusammenhang auf die schlechte Position Wiens im Bundesländervergleich. "Während es in der Bundeshauptstadt gerade einmal 30 Musikschulen gibt, sind es in Niederösterreich 420. Sogar Österreichs kleinstes Bundesland, Vorarlberg, liegt mit 103 Standorten weit vor der Bundeshauptstadt", kritisierte Wolf.

"Und während im Burgenland auf 10.000 Einwohner mehr als 4 Musikschulen kommen, sind es Wien gerade einmal 0,19. Das ist ein ernüchterndes Ergebnis", so der VP-Kultursprecher weiter.

Jedem Bezirk seine Musikschule

Um dieser Vergeudung von musikalischem Talent endlich entgegen zu wirken forderte Wolf einen flächendeckenden Ausbau des Wiener Musikschulwesens durch die SP-Stadtregierung. "Ziel dieser Bemühungen muss sein, dass jeder Bezirk eine dem Bedarf entsprechende Musikschule bekommt und kein Schüler, der die Aufnahmsprüfung bestanden hat, abgewiesen werden muss", so der VP-Gemeinderat.

Des Weiteren forderte er ein Ende der "stiefmütterlichen Behandlung" jener privaten Vereine und Institutionen, die sich um die musische Erziehung in dieser Stadt bemühen. "Ihre Leistungen sollten entsprechend entlohnt werden und nicht wie bisher einer weitestgehenden Ausblendung durch die Rathausverantwortlichen unterliegen."

"Durch die bisherige Behandlung des Wiener Musikschulwesens", so der VP-Gemeinderat weiter, "wird auch verkannt, welch wichtiger Beitrag zur Freizeitgestaltung und Nachmittagsbetreuung von Kindern und Jugendlichen geleistet wird."

"Gerade das Mozartjahr sollte von dieser Stadtregierung zum Anlass genommen werden, die heutigen Talente stärker zu fördern und ihnen auch eine faire Chance an einer städtischen Musikschule zu geben!"

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