Bauernbunddirektor Kaltenegger kritisiert Populismus von BZÖ-Scheuch

Reflexhaftes Schlechtreden von Erfolgen soll von miserabler eigener Bilanz ablenken

Wien (AIZ) - "Die heutigen Aussagen von BZÖ-Agrarsprecher Uwe Scheuch zum Thema Ländliche Entwicklung sind nichts anderes als hohler Populismus der altbekannten Sorte. Scheuch soll endlich damit aufhören, Erfolge reflexhaft schlecht zu reden. Denn damit will er offenbar nur von der eigenen miserablen Bilanz ablenken. Immerhin ist es Österreich gelungen, pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche den höchsten Betrag in der EU auszuverhandeln, wie Scheuch bei etwas näherem Hinsehen erkennen könnte." Das sagte Bauernbunddirektor Fritz Kaltenegger zur heutigen Wortmeldung des BZÖ-Agrarsprechers. Scheuch hatte in einer Aussendung die Mittel für die Ländliche Entwicklung als viel zu gering kritisiert und gleichzeitig die ÖVP-Agrarpolitik scharf angegriffen.

"Es stünde Herrn Scheuch in seiner Funktion nicht schlecht an, sich über die tatsächlichen Vorgänge im Bereich der Landwirtschaft kundig zu machen, statt mit untergriffigem Stil und mit völlig unangebrachten Vergleichen Falschmeldungen zu verbreiten", zeigte sich Kaltenegger empört.

Der Bauernbunddirektor forderte eine Entschuldigung Scheuchs für dessen letztklassige Aussagen. "Im Gegenzug zu diesem Stil betreiben ÖVP und Bauernbund Agrarpolitik mit Weitblick. Immerhin stehen nun EUR 3,5 Mrd. für Umweltprogramm, Bergbauernförderung und Schwerpunktsetzungen im Bereich der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit zur Verfügung. Österreich wird als erstes EU-Land sein Programm in Brüssel einreichen und rechtzeitig mit dem 01. 01. 2007 mit den Maßnahmen beginnen, wie vom Bauernbund angestrebt. Die Bäuerinnen und Bauern haben damit Planungssicherheit für die nächsten Jahre", hielt Kaltenegger fest. (Schluss)

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