Friseure wehren sich gegen Falschinformation der Gewerkschaft

Gesprächsbereitschaft besteht weiterhin - Nein zu überzogenen Forderungen

Wien (PWK405) - Unverständnis haben die Aussagen der HGPD-FriseurInnen ausgelöst, wonach die Bundesinnung der Friseure die laufenden Kollektivvertrags-Verhandlungen als gescheitert sieht. "Das ist eine klare Falschinformation. Vielmehr haben wir mit unseren Verhandlungspartnern einen weiteren Termin vereinbart, der aber noch ohne Festlegung eines Datums im Raum steht. Wir erwarten, dass die Gewerkschaft weiterhin gesprächsbereit ist", so der Bundesinnungsmeister der Friseure, Horst Hofmann.

Die Bestrebungen der Bundesinnung gingen dahin, den bisherigen Rahmen-KV zu entrümpeln und zu modernisieren. Bisher war darin ein Lohnzuschlag für Aushilfskräfte von 10 Prozent vorgesehen. "Aus unserer Sicht ist das eine klare Benachteiligung der Vollzeitkräfte, die diesen Zuschlag nicht erhalten", betont der Bundesinnungsmeister. Werkzeug und Schutzbekleidung (Färbeschürze) werden in den Salons zur Verfügung gestellt was auch Seitens der Bundesinnung den Mitgliedsbetrieben in mehreren Aussendungen mitgeteilt wurde. Ein Vorschlag der Bundesinnung wäre eine Erhöhung um 0,2 Prozentpunkten für alle zusätzlich zur KV-Erhöhung im Abtausch zu diesen 10 Prozent. "Von Sturheit, wie es die Gewerkschaft uns vorwirft, kann keine Spur sein. Der Appell kann nur lauten: Zurück an den Verhandlungstisch!", so Hofmann. (US)

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