Hakl: TOP-3 beim Networked Readiness Index in greifbarer Nähe

Entwicklung und breite Nutzung neuer Technologien steht bei der ÖVP weiter klar ganz oben auf der Prioritätenliste

Wien, 20. Juni 2006 (ÖVP-PK) "Auch wenn der Networked Readiness Index (NRI) die Sicht des Rückgrates der österreichischen Wirtschaft, der KMU, kaum widerspiegelt, ist er ein weiteres Instrument, politische Schwerpunktsetzungen zu evaluieren. Österreich liegt im Vergleich von 115 Ländern in diesem Ranking auf der guten 18. Position und auf Platz 7 innerhalb der EU-25", sagte die ÖVP-Sprecherin für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) Abg.z.NR Mag. Karin Hakl gestern anlässlich eines von der Telekom Austria für Vertreter aller Parteien veranstalteten Arbeitstreffens. Dabei bestand die Möglichkeit zu einem intensiven Gedankenaustausch mit Augusto Lopez-Claros, dem Chief Economist des World Economic Forums über den Networked Readiness Index (NRI). Das World Economic Forum ist eine Organisation großer internationaler technologienaher Industriebetriebe, die jährlich den NRI veröffentlichen. Dieser besteht einerseits aus statistisch gesicherten Daten, andererseits aus der subjektiven Einschätzung der Chefs sehr großer Technologiebetriebe in den jeweiligen bewerteten Ländern. ****

"Aus meiner Sicht ist ein Vorstoß unter die TOP-3 der EU in greifbarer Nähe. Während Österreich bei den objektivierten Daten fast ausschließlich sehr gut liegt - obwohl teilweise Datenmaterial aus 2002 und 2003 herangezogen wurde und wir uns inzwischen weiter verbessert haben - hinkt die Einschätzung bei den Industriekapitänen offensichtlich nach. Dieses Kommunikationsdefizit zu beheben, wird uns bereits nach vorne katapultieren", so Hakl weiter.

"Die IKT sind eine der stärksten Triebfedern für Wachstum und Beschäftigung in Österreich. Wir sehen uns in der kürzlich veröffentlichten IKT-Strategie seitens der ÖVP bestätigt." Aus dem persönlichen Gespräch mit Augusto Lopez-Claros habe die ÖVP-IKT-Sprecherin vor allen Dingen zwei Prioritäten mitgenommen, die Österreich wirtschaftlich schnell weiter nach vorne bringen werden:

  • Erstens sei die noch engere Vernetzung der Universitäten mit den Bedürfnissen der Wirtschaft und damit des Arbeitsmarktes vor allem im technischen und technologischen Bereich rascher voranzutreiben.
  • Zweitens sei "mehr Frauen in die Technik" kein Schlagwort, sondern von existenzieller Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Österreich. Kein Land könne es sich leisten, auf die Hälfte des kreativen und innovativen Potenziales seiner Menschen zu verzichten!

"Auf die Umsetzung auch dieser in der ÖVP-Strategie längst enthaltenen Punkte werden wir auch in Zukunft höchstes Augenmerk legen", betonte Hakl.

Darüber hinaus sei der IKT-Sektor statistisch besser zu erfassen. "Aus meiner Sicht ist es höchst notwendig, im österreichischen Wirtschaftsbericht dem IKT-Sektor und dessen Entwicklung einen eigenen Abschnitt zu widmen. Nur so können wir die Erfolge der Maßnahmen in Hinblick auf den wirtschaftlichen Niederschlag besser erfassen", betonte Hakl.

"Das Gespräch mit Augusto Lopez-Claros hat uns darin bestärkt, dass die Förderung des IKT-Sektors für den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Österreich von zentraler Bedeutung ist. Die Entwicklung und breite Nutzung neuer Technologien steht bei der ÖVP daher weiter klar ganz oben auf der Prioritätenliste", so Hakl abschließend.

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