Scheuch: Scheinheilige Jubelmeldungen der ÖVP allein schaffen keine Zukunft für heimische Landwirtschaft

Bauernbund übersieht bewusst finanzielle Schlechterstellung unserer Bauern!

Wien (OTS) - "Es ist schon ziemlich befremdend, was die ÖVP den heimischen Bauern hier vorgaukelt!", so BZÖ Agrarsprecher und LWK-Vizepräsident NRAbg. DI Uwe Scheuch heute in Richtung Bauernbund. Für ihn sei es nicht nachvollziehbar, welchen Erfolg Pröll und CO hier zu feiern versuchen.

"Tatsache ist nach wie vor, dass unsere bäuerlichen Betriebe im Durchschnitt ca. 20% ihrer Ausgleichszahlungen verlieren! Wer hier von einem Erfolg spricht, der muss spätestens am nächsten Sonntag zur Beichte in die Kirche!", so Scheuch weiter. Es sei zwar erfreulich, dass die Bundesregierung über 3 Milliarden Euro an EU - Förderungen aus Brüssel lukrieren konnte, man dürfe aber auch nicht außer Acht lassen, dass wir Österreicher als Nettozahler dieses Geld vorher zu mehr als 100% nach Brüssel tragen.

"Wir müssen die österreichische Landwirtschaft langfristig absichern! Unsere Bauern brauchen jeden Cent Unterstützung, und deshalb kann ich die verhandelten Kürzungen von BM Pröll nicht akzeptieren!", stellte Scheuch klar.

Laut Scheuch sollte der Bauernbund aufhören, den heimischen Landwirten Sand in die Augen zu streuen, und endlich Strategien für die Zukunft vorlegen. "Die jetzige Einigung deshalb als Erfolg dar zu stellen, weil sie besser ist, als der Blair - Vorschlag ist ziemlich billig! Die Wahl zwischen der ÖVP oder der SPÖ Agrarpolitik ist ja fast so wie die Wahl zwischen einer schweren Grippe und einer Lungenentzündung. Beides kann tödlich sein!", so Scheuch abschließend.

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