Mainoni: Österreichischer Forschungsschwerpunkt zeigt Wirkung

Luftfahrtindustrie als großes Potential für die österreichische Forschungscommunity

Wien (BMVIT/MS) - "In den letzten Jahren haben wir Forschung als zentrales Anliegen unserer Arbeit für Österreich definiert und unter dem Motto 'Stärken stärken' die österreichische Forschungslandschaft wachgerüttelt. Viele innovative Unternehmen konnten mit unserer Unterstützung ihre Forschungsarbeit intensivieren und dabei beachtliche Erfolge einfahren", so Forschungsstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni. Der Staatssekretär sieht sich vor allem durch zahlreiche Studien der letzten Monate bestätigt. "Der 'European Innovation Scoreboard' sieht uns bereits auf Platz 5 - vor wenigen Jahren lagen wir noch auf dem 10. Rang. In der 'Lisbon Scorecard' -einer Bewertung der Entwicklung in Forschung und Technologie - sind wir in die Top 3 der EU aufgestiegen und die Prognosen für 2006 sagen uns eine Forschungsquote von bis zu 2,5 % voraus", bilanziert Mainoni.

Österreich habe die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen. Der BZÖ-Staatssekretär nennt ein Beispiel dafür: "Der Luftfahrtsektor ist mit einem stetigen Wachstum der Passagierzahlen ein aufstrebender Wirtschaftszweig. Dieses Potential für die österreichische Wirtschaft haben wir erkannt und daher das nationale Luftfahrtprogramm TAKE OFF initiiert. Bislang wurden für dieses Programm rund 18 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und damit in rund 40 Projekten wichtige Innovationsimpulse gesetzt."

Die österreichische Luftfahrtzulieferindustrie gehört durch ihre hohe Spezialisierung zu wichtigen Vertragspartnern von internationalen Flugzeug- und Antriebsherstellern wie zB Boing, Bombardier oder EADS. "Alleine von 2003 auf 2004 konnte die Zahl der Arbeitsplätze im Luftfahrtbereich um mehr als 10 % gesteigert werden", sagt Mainoni.

Das Thema Luftfahrt und Luftfahrtforschung ist derzeit auch Thema bei den fünften 'Aeronautic Days' in Wien. Noch bis Mittwoch diskutieren mehr als 800 aus Teilnehmer Politik, Industrie und Forschung über die Potentiale der Luftfahrt für die europäische Forschung. "Dieser Sektor trägt mit einer Wertschöpfung von 220 Milliarden Euro zum europäischen Sozialprodukt bei und gibt nahezu einer halben Million Menschen in Europa hochqualifizierte Arbeitsplätze. Nur durch ein gemeinsames Vorgehen auf allen Ebenen kann Europa im internationalen Wettbewerb mit Amerika und Asien bestehen", betonte Mainoni gestern Abend beim Empfang des BMVIT und Rolls-Royce vor hochkarätigen Industrievertretern und Tagungsteilnehmern der 'Aeronautics Days' im Kunsthistorischen Museum. (Schluss)

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