FP-Mahdalik: Donauinselfest hatte nicht 3 Millionen Gäste

Irreführende Zahlenangaben für die Steuerzahler

Wien, 20-06-2006 (fpd) - Das Donauinselfest hatte im Jahr 2005 738.000 Besucher und nicht, wie von der SPÖ behauptet, 3 Millionen. Das geht aus der offiziellen Unterlage für Sponsoren heraus, kritisiert der Donaustädter FPÖ-Gemeinderat Toni Mahdalik die Taschenspielertricks der SPÖ.

Ein Mathematik-Professor dürfte Harry Kopietz als "Vater des Donauinselfestes" jedenfalls nicht sein. Sonst könnte er wohl zwischen "Besuche" und "Besucher" unterscheiden. Die Zahl von 3 Millionen bezieht sich nämlich auf die "Besuche" und wird so errechnet: Wenn ein und derselbe "Besucher" bei der Befragung angibt, an einem Tag an 8 Bühnen vorbei gekommen zu sein, so wird das so gezählt, als hätten 8 verschiedene Gäste die Bühnen besucht.

Wenn etwa ein und derselbe "Besucher" eine der Zählstellen an einem Tag 12 Mal passiert, so wird das in der SPÖ-Statistik so gewertet, als hätten 12 verschieden Gäste die Markierung überquert. So kommt die SPÖ auf die Zahl von 3 Millionen Besucher im Jahr 2005, wo in der Realität nur 738.000 Menschen auf der Insel waren.

Die frisierten Zahlen sollen offenbar als Feigenblatt für die horrende Subvention in der Höhe weit über einer Mio. Euro für das Donauinselfest dienen. Die SPÖ soll bei der Wahrheit bleiben und dem Steuerzahler reinen Wein einschenken. Die Taschenspielertricks schaden der Veranstaltung und sind einzustellen, schloss Mahdalik. (Schluss)am

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