FP-Schock: Defizit der Wiener Spitäler explodiert auf 650 Mio. Euro

Zuschuss 2005 um 100 Mio. Euro höher als im Jahr 2004

Wien, 20-06-2006 (fpd) - Das Wiener Gesundheitswesen steckt in
einer tiefen Krise, warnt FPÖ-Finanzsprecher Stadtrat DDr. Eduard Schock. Das Defizit der Wiener Spitäler ist im Jahr 2005 auf unfassbare 650 Mio. Euro (9 Mia. Schilling) explodiert. Die Finanzierung des neuen Spitals in Floridsdorf ist auf Grund des Finanzdebakels in Frage gestellt. Auch die zugesagte Pflegemilliarde ist auf Grund der Krise unfinanzierbar.

SP-Gesundheitsstadträtin Brauner hat in der Sitzung der Landesregierung die FPÖ-Forderung nach Einsichtnahme in das Finanzierungsübereinkommen für den KAV abgeschmettert. Diese Geheimnistuerei lässt befürchten, dass der Bau des neuen Spitals wackelt und die finanzielle Entwicklung in den bestehenden Einrichtungen außer Kontrolle gerät.

Schock fordert die Gesundheitsstadträtin daher auf, die finanzielle Krise der Wiener Spitäler nicht länger zu verschleiern und das Finanzierungsübereinkommen der Opposition und den Steuerzahlern umgehend zu präsentieren. (Schluss)fp

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