Brosz: Forderung nach kleineren Klassen ist unglaubwürdiger ÖVP-Wahlkampfgag

Maximale KlassenschülerInnenhöchstzahl muss im Schulorganisationsgesetz festgelegt werden

Wien (OTS) - Die SPÖ, die heute eine Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl fordert, muss vor ihrer eigenen Tür kehren. Sie hat dem Finanzausgleich zugestimmt, der eine starke Steigerung der Anzahl der SchülerInnen pro Klasse zur Folge hatte. "Diese Verantwortung kann die SPÖ durch Anträge vor der Nationalratswahl nicht abschieben", kritisiert Dieter Brosz, Bildungssprecher der Grünen.

Dasselbe gilt für die ÖVP. Die ÖVP hat Anträge auf Senkung der Höchstzahl immer abgelehnt. "Das plötzliche Versprechen von VP-Bildungssprecher Amon kleinere Klassen einführen zu wollen, ist daher nichts weiter als ein unglaubwürdiger Wahlkampfgag", so Brosz.

Kleinere Klassen sind wesentlich für eine bessere Unterrichtsqualität. Daher fordern die Grünen, eine maximale KlassenschülerInnenhöchstzahl von 25 in den Pflichtschulen im Schulunterrichtsgesetz festzulegen. "Die sinkenden SchülerInnenzahlen bieten im Pflichtschulbereich genügend Raum für kleinere Klassen", erläutert Brosz.

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