ÖAAB-Bundesvorstand fordert lückenlose Aufklärung der ÖGB-BAWAG-Krise und Sanktionen gegen Verantwortliche

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Sitzung hat sich heute, Dienstag, der ÖAAB-Bundesvorstand in Wien unter anderem auch mit der Thematik der ÖGB-BAWAG-Krise beschäftigt und die kriminellen Machenschaften bestimmter Personen verurteilt sowie Sanktionen gegen diese gefordert.

ÖAAB-Bundesobmann Fritz Neugebauer hob in diesem Zusammenhang ganz besonders die Bedeutung der Sozialpartnerschaft für Österreich hervor. "Unbeachtet der Vorgänge, die in den letzten Wochen und Monaten an das Tageslicht getreten sind, hat die Sozialpartnerschaft wichtige Aufgaben zu erfüllen, die durch die aktuellen Ereignisse nicht leiden dürfen", so der Bundesobmann. Die ÖVP sei eine große soziale Integrationspartei, die in sich die innerparteiliche Sozialpartnerschaft lebe und "das ist auch ein wesentlicher Grundstein für die erfolgreiche Regierungsarbeit der letzten Jahre", so Neugebauer weiter.

"Zur Verantwortung in der Causa BAWAG sind jene zu ziehen, durch deren Handeln die Arbeitnehmerbewegung schweren Schaden genommen hat. Das ist eigentlich das größte Übel in dieser ganzen Causa prima", stellte Neugebauer klar. Auch die SPÖ sei aufgefordert, den "Gewerkschaftsbund aus ihrer Umklammerung zu entlassen und die Idee, Partei und Gewerkschaft müssen siamesische Zwillinge sein, fallen zu lassen", erklärte Neugebauer.

"Für die Zukunft muss eindeutig gelten: Arbeiten für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich und nicht für die Funktionäre. Arbeiten für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heißt aber auch klar und deutlich, dass es eine konstruktive Arbeit sein muss und nicht das Fungieren als eine Außenstelle der Opposition", schloss Neugebauer.

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