Schulbusunfall in Tirol: Sicherheitsdiskussion darf nicht einschlafen!

Angelegte Sicherheitsgurte haben bei dem heutigen Schulbusunfall vermutlich Schlimmeres verhindert.

Wien (OTS) - "Der heutige Schulbusunfall in Tirol hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass Busfahrer ihre Sorgfaltspflicht ernst nehmen und darauf achten, dass die Kinder sich anschnallen", betont Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV). Der Lenker des Neunsitzers und ein am Vordersitz mitfahrendes Kind wurden bei der Kollision mit einem Lkw leider eingeklemmt und schwer verletzt. Nach dem momentanen Wissensstand haben aber die angelegten Sicherheitsgurte bei den übrigen Kindern schlimmere Verletzungen verhindert.

Unfälle wie dieser und auch das tragische Unglück in Oberösterreich Ende Mai, bei dem zwei Schüler schwer verletzt wurden, zeigen laut Thann, dass die begonnene Diskussion um die Sicherheit von Schulbussen nicht wieder ins Stocken geraten darf. "Für Schulbusse im Gelegenheitsverkehr mit mehr als neun Sitzen fehlt noch immer die durchgängige Regelung, dass jedes Kind einen eigenen Sitzplatz haben muss und sich somit auch richtig anschnallen kann", erinnert Thann. "Man sollte sich aber auch Gedanken darüber machen, was an der Ausbildung der Busfahrer verbessert werden kann." Denn leider komme es auch immer wieder zu Unfällen, bei denen sich fehlendes Pflichtbewusstsein der Buslenker tragisch auf die mitfahrenden Kinder auswirkt.

Rückfragen & Kontakt:

Kuratorium für Verkehrssicherheit
Mag. Dolores Omann
Marketing & Kommunikation
Tel.: 0577077-1904
E-Mail: dolores.omann@kfv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KVS0001