Weltflüchtlingstag: Strache fordert Kehrtwende in Asylpolitik

Österreich ist nach wie vor Eldorado für Scheinasylanten

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache nahm den heutigen Weltflüchtlingstag zum Anlaß, eine Kehrtwende in der Asylpolitik einzufordern.

"Österreich ist nach wie vor ein Eldorado für Scheinasylanten", kritisierte Strache. Asylmißbrauch sei an der Tagesordnung, die meisten ausländischen Straftäter kämen über die Asylschiene nach Österreich. Aber anstatt hier gegenzusteuern, verteile das Innenministerium Asylwerber munter quer über das ganze Land, und zwar ohne Rücksicht auf die einheimische Bevölkerung.

Strache verwies darauf, daß etwa die Schweiz oder das EU-Land Dänemark den umgekehrten Weg gehen würden. In diesen Ländern setze man darauf, mit der Unterbringung der Asylwerber in abgelegenen Sammelunterkünften jeden Anreiz für kriminelle Asylschwindler zu vermeiden.

Grundsätzlich sei das österreichische Asylwesen ohnehin am falschen Dampfer unterwegs, betonte Strache. "Die Anerkennungsquote ist bei uns um ein Vielfaches höher als in anderen EU-Ländern. Außerdem gewährt Österreich den Asylstatus auch Personen aus Ländern wie Rußland (Tschetschenien) oder Serbien. In anderen EU-Ländern werden solche Leute schon lange nicht mehr als Flüchtlinge anerkannt." Außerdem müßten die Asylverfahren beschleunigt werden, forderte Strache.

Das Asylunwesen bilde einen wesentlichen Anteil an der Rekordzuwanderung, unter der die Österreicher zu leiden hätten, erklärte Strache. Natürlich müsse man tatsächlich verfolgten Menschen helfen. "Aber das sind die wenigsten." Österreich brauche eine restriktive Zuwanderungs- und Asylpolitik. Innenministerin Prokop habe aber genauso wie ihr Vorgänger Strasser völlig versagt.

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