Ausgrenzung als politisches Kalkül

Schützt Gehrer Bush vor Kritik?

Wien (OTS) - Es mutet seltsam an, dass weder die ÖH noch
Fraktionen wie die GRAS zu geplanten Gespräche zwischen Bush und Studierenden in die Nationalbibliothek eingeladen wurden. Der Verdacht, dass die Absperrungen Bush nicht primär vor Terroristen, sondern vor Kritik schützen soll, ist evident. Es ist schon bezeichnend, dass großräumige Sperrgebiete rund um Gipfeltreffen fester Bestandteil der politischen Realität sind.

Zu den geplanten Treffen hat Gehrer anscheinend nur handverlesene Studierende aus der Nähe des Cartellverbandes eingeladen. Damit macht Sie sich zur Handlangerin eines gewaltverherrlichenden Systems, welches Demokratie mit Waffengewalt exportieren will. Dies und die Nicht-Einladung, bestärkt die GRAS erneut in der Überzeugung, auf der richtigen Seite der Absperrungen zu stehen. Die Grüne und alternative StudentInnen rufen dazu auf, durch die Demonstration am Mittwoch, um 17 Uhr am Westbahnhof, Kriegstreiberei und anti-demokratischen Entwicklungen eine klare Absage zu erteilen.

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