OMV Gas und Porsche Austria übergeben erdgasbetriebenen VW Touran an Nationalparkinstitut

Erster erdgasbetriebener VW Touran in Österreich - OMV Gas GmbH setzt Ausbau des Erdgasmarktes konsequent fort - Durchquerung Österreich mit Erdgas-Autos problemlos möglich

Wien (OTS) - Am 19. Juni 2006 übergaben Otto Musilek, Geschäftsführer der OMV Gas GmbH, und Wolfgang Wurm, Markenleiter VW bei Porsche Austria, den ersten erdgasbetriebenen VW Touran in Österreich an das Nationalparkinstitut Carnuntum, eine Außenstelle des Naturhistorischen Museums. Seit über zehn Jahren kooperieren die OMV Gas GmbH und das Nationalparkinstitut. Der erste Erdgas VW Touran ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des alternativen Treibstoffmarkts. In Österreich sind rund 500 Erdgas-Autos im Einsatz. Über 30 öffentliche und 40 Betriebstankstellen ermöglichen die problemlose Durchreise.

Bernd Lötsch, Generaldirektor des Naturhistorischen Museums, und Claudia Roson, Leiterin des Nationalparkinstituts Carnuntum, nahmen den erdgasbetriebenen VW Touran im Rahmen der feierlichen Übergabe vor dem Museum entgegen. "Die OMV Gas GmbH ist ein sehr guter Nachbar", erklärt Bernd Lötsch. "Die OMV Erdgasstation in Baumgarten liegt nahe an den Nationalpark-Auen, ohne diese im geringsten zu stören." Das Nationalparkinstitut des Museums hat in Petronell eine eigene Erdgas-Betriebstankstelle. "Erdgas ist der umweltschonendste fossile Energieträger", so Otto Musilek von der OMV Gas GmbH. "Wir setzen konsequent auf den Marktausbau und unterstützen Institutionen im Umweltbereich wie zum Beispiel das Nationalparkinstitut Carnuntum."

Erdgastankstellen in Österreich

Derzeit stehen in Österreich 31 öffentliche - 16 davon betreibt die OMV - und rund 40 Betriebstankstellen zur Verfügung. Die Durchreise mit erdgasbetriebenen Fahrzeugen ist problemlos. Die OMV Gas GmbH hat bereits im Jahr 1993 das große Marktpotenzial erkannt und erste Projekte zum Aufbau einer Infrastruktur für die Versorgung von Erdgas-Fahrzeugen gestartet. "Erdgasfahrzeuge schonen die Umwelt", so Musilek. "Die OMV bietet Flottenbetreibern und Vielfahrern mit Erdgas eine günstige Alternative."

Weltweit gibt es bereits mehr als vier Millionen Erdgas-Autos. In Österreich sind es rund 500. Die europäische Verkehrspolitik hat sich für 2020 das Ziel gesetzt, bei Erdgas-Autos einen Anteil von 10% am Kraftstoffmarkt zu erreichen. "In Übereinstimmung mit Vordenkern ökologischer Energiestrategien kann Erdgas als Übergangsenergie in das Dritte Jahrtausend gesehen werden", erklärt Bernd Lötsch vom Naturhistorischen Museum. Laut Lötsch wirft der Autoverkehr zwar viele Probleme auf - was die Abgase betrifft, ist der Erdgas-Motor mit Katalysator unter den konventionellen Antrieben aber bei weitem der umweltfreundlichste. "Neuerdings erwägt man auch die Einspeisung von gereinigtem Biogas in das Erdgas-Netz", so Lötsch.

OMV Gas GmbH:

Die OMV Aktiengesellschaft verfügt mit ihrer 100%-Tochter OMV Gas GmbH über ein insgesamt rund 2.000 km langes Erdgas-Leitungsnetz in Österreich und drei Erdgasspeicher. Die OMV Gas und EconGas (eine 50%-Tochter der OMV Gas GmbH) verkauften im Jahr 2004 zusammen 8,4 Mrd m". Die verkaufte Transportkapazität auf den Transitleitungen betrug 2005 rund 44 Mrd m"/a Erdgas. Neben der Versorgung für Österreich wird über diese Leitungen Erdgas nach Deutschland, Italien, Frankreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn transportiert. Die OMV ist damit wichtiger Bestandteil des europäischen Erdgasverbundes und eine zentrale Erdgasdrehscheibe Europas.

OMV Aktiengesellschaft:

Mit einem Konzernumsatz von EUR 15,6 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 5.226 im Jahr 2005 sowie einer Marktkapitalisierung von rund EUR 12 Mrd ist die OMV Aktiengesellschaft das größte börsenotierte Industrieunternehmen Österreichs. Als führendes Erdöl- und Erdgasunternehmen Mitteleuropas ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 13 Ländern tätig mit dem Ziel den Marktanteil bis 2010 auf 20% zu erhöhen. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 18 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Im Bereich Erdgas verfügt die OMV über Speicher, ein 2.000 km langes Leitungsnetz und transportiert jährlich rund 45 Mrd m" in Länder wie Deutschland oder Italien. Die OMV ist an integrierten Chemie- u. Petrochemiebetrieben - zu 50% an AMI Agrolinz Melamin International GmbH und zu 35% an Borealis A/S, einem der weltweit führenden Polyolefin-Produzenten - beteiligt. Weitere wichtige Beteiligungen: 51% an Petrom SA, 50% an der EconGas GmbH, 45% am BAYERNOIL-Raffinerieverbund, 10% an der ungarischen MOL. Mit der Übernahme der Aktienmehrheit an der rumänischen Petrom entstand der größte Öl- und Erdgaskonzern Mitteleuropas mit Öl- und Gasreserven von rund 1,4 Mrd boe, einer Tagesproduktion von rund 338.000 boe und einer jährlichen Raffineriekapazität von 26,4 Millionen Tonnen. OMV verfügt nunmehr über 2.531 Tankstellen in 13 Ländern. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 18%.

Durch den Erwerb von 34% an der Petrol Ofisi, Türkeis führendem Unternehmen im Tankstellen- und Kundengeschäft, baut die OMV ihre führende Position im europäischen Wachstumsgürtel weiter aus.

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