Mölzer: Schüssels Handschlag mit Kriegsverbrecher Bush muß Konsequenzen haben!

Andere, die Angriffskriege führten, wurden dafür in Nürnberg gehenkt

Wien (OTS) - Im Vorfeld des EU-USA-Gipfels, an dem auch George W. Bush teilnehmen wird, bekräftigt der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer seine Forderung, den US-Präsidenten auf eine EU-"Watchlist" zu setzen. "Während der damalige österreichische Bundespräsident Kurt Waldheim 1987 auf die US-Watchlist gesetzt wurde, nur weil er im Zweiten Weltkrieg seine Pflicht erfüllt hat, hofieren nun die EU-Polit-Nomenklatura Bush, der einen Angriffskrieg gegen den Irak geführt hat und der deshalb ein Kriegsverbrecher ist", betont Mölzer. Außerdem dürfte der selbsternannten Wertegemeinschaft EU in ihrer Lobhudelei für die sogenannte transatlantische Partnerschaft entgangen sein, daß andere, die einen Angriffskrieg geführt haben, dafür in Nürnberg gehenkt wurden, merkt der freiheitliche EU-Mandatar an.

Wenn nun der Herr Bundeskanzler Bush die Hand schütteln wird, dann müsse das Konsequenzen haben, fordert Mölzer. Schließlich habe vor zwanzig Jahren der damalige Verteidigungsminister Frischenschlager wegen eines Handschlags mit einem angeblichen Kriegsverbrecher zurücktreten müssen. Aber Schüssel hoffe in seinem Machtrausch, daß er Bilder, die ihn gemeinsam mit Bush zeigen, im bevorstehenden Wahlkampf propagandistisch werde nutzen können. Die negative Meinung der überwältigenden Mehrheit der Österreicher über Bush lasse jedoch darauf schließen, daß diese Anbiederungen an Kriegsverbrecher nicht gutheißen und Schüssel am Wahltag die Rote Karte zeigen werden, sagt der freiheitliche Europaparlamentarier abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Bernhard Tomaschitz Tel.: 0664/17 65 433 redaktion@zurzeit.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFP0003