• 16.06.2006, 09:47:56
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Mühlwerth: Völliges Versagen der Wiener SPÖ in der Schulpolitik

Wien (fpd) - Die hervorragend funktionierende Kooperative
Mittelschule (KMS) Embelgasse im 5 Bezirk soll einfach aufgelassen
werden, empörte sich heute die ehemalige Vizepräsidentin des
Stadtschulrats für Wien und jetzige Schulsprecherin der FPÖ, Monika
Mühlwerth.
Grund dafür ist die zweifellos dringende Sanierung der Schule. Was
sich aber im Umfeld der Bauarbeiten abspielt, spottet jeder
Beschreibung, ist jedoch typisch für die selbstherrlich agierende
SPÖ.

SPÖ-Vettermann behauptet in einer Presseaussendung, dass der
Schulstandort erhalten bleibe, während alle schon wissen, dass das
nicht stimmt. Ist Vettermann nicht informiert oder spricht er bewusst
die Unwahrheit, um den Eltern Sand in die Augen zu streuen, fragt
sich Mühlwerth. Denn mittlerweile ist es stadtbekannt, dass statt der
KMS eine Berufsschule einziehen wird.

Verraten hat sich Vettermann dadurch, dass er öffentlich zugab, dass
durch den Auszug der Berufsschule in der Bachergasse Platz frei wird
und in der dort ansässigen KMS mehr Platz sein wird. Damit ist die
Katze aus dem Sack: der Direktor der Bacherschule ist zufällig ein
der SPÖ zumindest Nahestehender, während der Direktor der Embelgasse
der ÖVP zuzuordnen ist. Will sich vielleicht die Vizebürgermeisterin
Laska dafür rächen, dass ihr Versäumnisse bei der Schulsanierung
vorgeworfen wurden?

Tatsache ist, dass die Schüler der Embelgasse in zwei Schulen
aufgeteilt werden sollen, nämlich in die Schaumburgergasse und die
Diehlgasse. Die Schaumburgergasse ist jedoch in einem wesentlich
schlechtern Zustand als die Embelgasse und daher nicht verwendbar.
Die Diehlgasse ist wiederum so klein, dass nicht alle Klassen dort
Platz finden werden. Ein Skandal ist außerdem, dass die Diehlgasse
zwar erst von kurzer Zeit um 50 Mio Euro (!) saniert worden ist, man
allerdings vergessen hat, die Decken zu erneuern, was jetzt
nachgeholt werden muss.

Sowohl Eltern als auch Lehrer setzen sich für den Verbleib des
Standortes Embelgasse für die KMS ein. Es darf nicht sein, dass die
Wiener SPÖ wieder einmal über alle Beteiligten "drüberfährt" und den
Willen aller am Schulprozess Beteiligten ignoriert, wie das in der
Vergangenheit gang und gäbe war und leider immer noch ist.
Die SPÖ soll endlich zur Kenntnis nehmen, dass der Wähler nicht bloß
"Stimmvieh" ist, der alle fünf Jahre sein "Kreuzerl" - möglichst bei
der SPÖ - macht. Mühlwerth fordert daher die SPÖ auf, endlich von
ihrem feudalherrschaftlichen Ross zu steigen. (Schluss)

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien

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