Pirker: EU wird im Kampf gegen Drogen stärker

EU-Drogenbeobachtungsstelle erhält mehr Kompetenzen

Straßburg, 14. Juni 2006 (ÖVP-PD) Das Europäische Parlament intensiviert die Maßnahmen zur Bekämpfung der Drogenkriminalität und überträgt dazu im Zuge einer Modifikation des Statuts der EU-Drogenbeobachtungsstelle in Lissabon dieser neue und
weiterreichende Aufgaben. "Durch die Erweiterung der Kompetenzen
der Drogenbeobachtungsstelle wird die Union im Kampf gegen Drogen gestärkt. Gleichzeitig werden die Mitgliedstaaten in ihrem Kampf gegen die Drogenkriminalität besser unterstützt", informierte heute, Mittwoch, der Sicherheitssprecher der ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament, Dr. Hubert Pirker, der sich überzeugt davon zeigte, dass das neue Regelungswerk eine effiziente Arbeit für nunmehr 25 Mitgliedstaaten sicherstellen werde. ****

Die Drogenbeobachtungsstelle soll sich künftig verstärkt neuen Tendenzen, wie etwa dem kombinierten Konsum legaler und illegaler psychoaktiver Substanzen - also dem Mehrfachkonsum - widmen. Eine Verbesserung der Kooperation mit Europol soll weiters
sicherstellen, dass der Erfahrungsaustausch der Mitgliedstaaten untereinander reibungslos funktioniert. Auch die bisherigen Ergebnisse der WHO und UNO sollen vermehrt miteinbezogen werden. "Bei alledem geht es aber nicht nur um das Beobachten und das Sammeln von Daten und das jährliche Erstellen einer bunten Broschüre. Im Vordergrund muss die Untersuchung der unterschiedlichen nationalen Antidrogenstrategien auf ihre Effektivität hin stehen. Die Drogenbeobachtungsstelle muss dazu beitragen, eine optimale und gemeinsame Strategie zu finden", betonte Pirker.

"Gerade heute, wo weltweit mehr Drogen als je zuvor produziert werden, müssen diese effektvollen Maßnahmen zum Schutz unserer Jugend ergriffen werden. Da heißt es nicht warten, sondern handeln - und das haben wir gerade mit der Zustimmung des Europäischen Parlaments im Bereich der Drogenbeobachtungsstelle erzielt", forderte der Kärntner ÖVP-Europaparlamentarier. "Wir müssen diese Chance nutzen. Eine Erweiterung der Kompetenzen der Drogenbeobachtungsstelle gibt ihr mehr Gewicht und den Mitgliedstaaten eine strategische Hilfe im Kampf gegen die Drogen", sagte Pirker abschließend.

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