Rossmann: "Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen notwendig"

"Besseres Sprachverständnis würde auch Gewaltpotenzial an Schulen senken"

Wien (OTS) - Die Bildungssprecherin des Freiheitlichen Parlamentsklub-BZÖ Abg. Mares Rossmann sprach sich heute wiederholt für eine Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen aus. "Die viel zu hohen Klassenschülerzahlen sind auch mit eine Ursache für das erhöhte Gewaltpotenzial an Österreichs Schulen", so Rossmann weiter.

Ein Hauptgrund für die steigende Gewaltbereitschaft von Schülern sei auch die mangelnde Integration von Kindern mit nicht deutscher Muttersprache. "Die Stimmung in den Schulen ist von Aggressivität und mangelndem Respekt gegenüber den Lehrern geprägt. Auch von den Eltern kann man nur wenig Unterstützung erwarten, da es hier ebenfalls am Sprachverständnis scheitert", betonte Rossmann. Ziel müsse es sein, den Anteil von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache auf maximal 30 Prozent zu beschränken und die Klassenschülerhöchstzahl auf 25 Schüler zu senken.

Sie, Rossmann, forderte überdies eine Wiedereinführung der Vorschulen. "Die Vorschulen sind für Kinder mit schlechten Deutschkentnissen wie ein Sprungbrett für den Einstieg in die Volksschule. Dort könnten ausreichend Sprachkenntnisse erworben werden, um der Unterrichtssprache entsprechend folgen zu können und das Lernziel zu erreichen", so Rossmann abschließend.

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