BAWAG: Walch fordert sofortigen Rücktritt von ÖGB-Hundstofer

Wien (OTS) - Den sofortigen Rücktritt von ÖGB-Chef Hundstorfer forderte heute der BZÖ-Sozialsprecher Abg. Max Walch. "Zuerst soll er von der Schuldenübernahme durch den ÖGB in der Höhe von mehr als 1,5 Millarden Euro erst vor kurzem erfahren haben und dann stellt sich heraus, dass er bei der Hauptversammlung in Vertretung Verzetnitschs anwesend war und nur den Inhalt des Vertrages nicht kannte, aber angeblich trotzdem unterschrieben hat", empörte sich Walch.

Dieses Verhalten sei ja schon beinahe kriminell, aber zumindest zeuge es von unglaublicher Unfähigkeit. "Die gesamte ÖGB-Führung muss jetzt zur finanziellen Wiedergutmachung herangezogen werden. Es ist unerhört, wie hier mit den Geldern von Mitgliedern umgegangen wird", so Walch weiter. Hier seien neben hochriskanten Milliardenspekulationen auch noch die Privilegien der ÖGB-Führung mit exorbitanten Abfertigungszahlungen und Penthäusern samt Einrichtung für die SPÖ-ÖGB-Bonzen finanziert worden.

"Ich verlange die sofortige Absetzung von Präsident Hundstorfer und die Einsetzung eines "Masseverwalters" zur weiteren Führung der ÖGB-Geschäfte, bis ein bei einer Urabstimmung von der ÖGB-Basis gewähltes Team an dessen Stelle tritt", forderte der Betriebsratsvorsitzende.

Jedes ÖGB-Miglied solle die Chance haben, sich der Wahl stellen zu können, bei der dann die Stimmabgabe mittels Briefwahl erfolgen solle. "Um jedweden Interessenskonflikt zu vermeiden, soll der zukünftige Präsident auch nicht mehr dem Nationalrat oder einem Landtag angehören. Weiters muss der Kontrollausschuss mit je einem Vertreter einer Fraktion besetzt werden und darf nur noch für eine Funktionsperiode bestellt werden", forderte der BZÖ-Sozialsprecher weiter.

"Nur so wird man den ja geradezu kriminell anmutenden Machenschaften im ÖGB Herr werden können. Diese rote Selbstbedienungsladen-Mentalität muss endlich ein Ende haben und ich bin überzeugt, dass sich die Gerichte bald sehr intensiv mit den Verantwortlichen beschäftigen werden", so Walch abschließend.

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