Strache: Über Neugründung der Gewerkschaft nachdenken

... falls sich ÖGB nicht völlig neu strukturiert

Wien (OTS) - Laut FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache muß sich der ÖGB an Haupt und Gliedern erneuern und sich völlig neu strukturieren. "Einfach ein paar alte Bonzen durch ein paar neue Bonzen zu ersetzen genügt nicht, um die Gewerkschaft zu retten. Österreichs Arbeitnehmer haben ein Recht darauf, seriös und engagiert vertreten zu werden, und nicht von Leuten, die nur ihre Millionenabfertigungen und Dachgeschoßwohnungen im Kopf haben oder wie Herr Hundstorfer angeblich nicht einmal wissen, worüber sie eigentlich abstimmen. Es ging ja auch nur um die ‚Kleinigkeit’ von 1,5 Milliarden Euro." Als beschämend bezeichnete Strache auch das Verhalten von Alfred Gusenbauer, der bis heute noch keinen einzigen Reformvorschlag gebracht habe, gleichzeitig aber mit dem Anspruch auftrete, "startklar für Österreich" zu sein. "Wenn es nicht so traurig wäre, müßte man lachen."

Sollte eine grundlegende Reform nicht durchsetzbar sein, müsse man sich andere Schritte überlegen, die bis hin zu einer Neugründung der Gewerkschaft führen könnten. "Es steht zu befürchten, daß die Penthouse-Bonzen und Luxus-Linken den ÖGB irreparabel beschädigt haben", meinte Strache. "Deshalb ist es notwendig, über eine Arbeitnehmervertretung jenseits des ÖGB nachzudenken. Eine solche neue Arbeitnehmervertretung hätte dann auch die Chance, von Anfang an überparteilich zu agieren und sich nicht wie der ÖGB als verlängerter Arm der SPÖ zu definieren."

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