Kickl: Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer

AK bestätigt freiheitliche Warnungen

Wien (OTS) - Wie aus einer AK-Studie hervorgeht, tragen Lohnsteuerpflichtige einen immer größeren Teil der Staatsausgaben und erhalten dafür immer weniger Leistung, während die großen Unternehmen immer größere Gewinne einfahren. AK-Direktor Muhm warnt sogar davor, daß Armut zu einem echten Phänomen in der EU werde.

Für FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl kommt diese Entwicklung nicht überraschend. "Die Freiheitlichen warnen schon seit langem davor, daß die Kluft zwischen Reich und Arm immer größer wird. Für jeden, der die Augen nicht verschließt, ist der Beutezug des Raubtierkapitalismus klar ersichtlich. Und unsere Regierung unterstützt diesen Sprint in eine enthumanisierte Gesellschaft noch tatkräftig."

Rekordarbeitslosigkeit, Rekordzuwanderung, Rekordbelastungen, EU-Erweiterung um jeden Preis, Entsolidarisierung - das sei die Bilanz Schüssels, der damit die Vorgaben der mächtigen Wirtschaftslobbys in der EU exekutiere. "Und die Luxus-Linken der Sozialdemokratie stehen achselzuckend daneben, während die Gewerkschaft an ihren Penthouse-Bonzen zerbricht", zeigte sich Kickl erschüttert.

"Wir gehen schlimmen Zeiten entgegen", warnte der freiheitliche Generalsekretär. "Der soziale Friede in Österreich und der EU ist mehr als gefährdet. Wenn nicht rasch die Bremse angezogen wird, befinden wir uns bald mitten im globalen Manchester-Liberalismus."

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