ÖAMTC hat das "5-Punkte Programm für umweltschonenden Verkehr" erfolgreich mit umgesetzt

Club hat alle vereinbarten Ziele erreicht

Wien (OTS) - Heute präsentiert das Umweltministerium eine Bilanz des 5-Punkte Programms für umweltschonenden Verkehr. Bereits im März 2003 hatte ÖAMTC-Generalsekretär Hans Peter Halouska Umweltminister Josef Pröll seine Unterstützung für dieses Programm zugesichert. "Umweltgerechte Mobilität ist dem ÖAMTC ein großes Anliegen", sagt Verkehrwirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau. "Der Club hat alle gemeinsam vereinbarten Ziele umgesetzt." Der nächste wichtige Schritt für eine umweltgerechte Mobilität sind für den ÖAMTC zum Beispiel Katalysatoren-Technologien zur NOx- Reduktion.

Diese Ziele wurden vor drei Jahren fixiert und mit Unterstützung des Clubs erreicht:

* "Ab 1.1. 2004 sollten schwefelfreie Kraftstoffe für Otto- und Dieselmotoren flächendeckend zur Verfügung stehen": "Das war eine wichtige Voraussetzung für die Einführung der Partikelfilter. Deshalb haben wir immer auf diese möglichst rasche Umsetzung gedrängt, die realisiert wurde", sagt Brugger-Brandau.

* "Auf EU-Ebene sollten vom ÖAMTC politische Initiativen zur verpflichtenden Einführung von Diesel-Partikelfiltern oder gleichwertiger technischer Maßnahmen zur Reduktion von Feinstpartikeln gesetzt werden": Die ÖAMTC-Experten sind gefragte Fachleute in den EU-Gremien. Mit Initiativpaketen wie der Forderung nach einer vorgezogenen Einführung der verschärften Euro-5 und Euro-6 Abgasgrenzwerte setzen sie immer wieder wesentliche österreichische Umweltziele auf EU-Ebene um. Der ÖAMTC strebt die EU-weite Ausrüstung aller Diesel-Pkw mit Partikelfilter an.

* "Auf nationaler Ebene sollten diese Maßnahmen durch entsprechende, z.B. steuerliche Anreize unterstützt werden": Die vom ÖAMTC geforderte Bonus-Regelung trat mit 1. Juli 2005 in Kraft. Seit diesem Zeitpunkt gilt beim Kauf eines neuen Diesel-Pkw mit Partikelfilter ein Bonus, also eine Verminderung der Nova (Normverbrauchsabgabe). Der Wermutstropfen - beim Kauf eines Pkw ohne Partikelfilter kommt ein Malus zum Tragen.

* "Der Club sollte sich dafür einsetzen, dass Marktanteil und Angebot von alternativen Kraftstoffen schrittweise ausgeweitet werden": Bei der Einführung von beigemischtem Biodiesel mit Oktober 2005 wurde die ÖAMTC-Forderung nach einem Steuervorteil für den biogenen Anteil erfüllt. "Dadurch war eine rasche flächendeckende Umsetzung im Sinne der Umwelt gewährleistet", sagt die ÖAMTC-Expertin.

* "Der ÖAMTC sollte sich bei den Dachverbänden der Automobilclubs FIA und (der damaligen) AIT für die aktive Unterstützung verschiedener Umweltinitiativen auf europäischer Ebene einsetzen":
Der Club ist international vernetzt im Dachverband der Autoclubs FIA (weltweit 230 Clubs mit 120 Millionen Mitgliedern in 110 Ländern). Auf europäischer Ebene werden Aktivitäten gemeinsam mit den europäischen Schwesterclubs gesetzt. ÖAMTC-Präsident Werner Kraus wurde im vergangenen Jahr zum Präsidenten der FIA-Region 1 (Europa, Naher Osten und Afrika) gewählt. Seine Amtsperiode wird vier Jahre dauern und garantiert eine starke Interessenvertretung für die österreichischen Autofahrer und die Umweltziele im Bereich der Mobilität auf internationaler Ebene.

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