FEMtech Technikerinnen Forum als Sprungbrett für Frauen in die Forschung

Mainoni: Karriereschere für Forscherinnen weiter beseitigen

Wien (BMVIT/MS) - "Im Interesse Österreichs als Forschungs- und Wirtschaftsstandort müssen wir junge Frauen noch mehr ermutigen, den Weg in naturwissenschaftliche und technische Berufe einzuschlagen. Wir können es uns nicht leisten, auf die weibliche Expertise zu verzichten", so Forschungsstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni anlässlich des ersten FEMtech Technikerinnen Forums gestern Abend in Wien. An diesem Forum haben mehr als 50 interessierte Frauen -Absolventinnen und Personalleiterinnen - teilgenommen.

Ziel des FEMtech Technikerinnen Forums war eine offene Diskussion und ein Get-Together von an Forschung interessierten Frauen und Führungskräften aus Technologieunternehmen wie Infineon, Siemens oder Telekom Austria. In zahlreichen Gesprächen konnten Kontakte geknüpft und konkrete Jobangebote eingeholt werden. Dabei wurde vor allem auch der Frage nachgegangen, woran es liegt, dass Personalleiter einerseits über zu wenig Bewerbungen von Frauen für Spitzenpositionen klagen und andererseits die hochqualifizierten Technikerinnen aus ihrer Sicht nur geringe Karrierechancen haben. "Das Technikerinnen Forum war eine erste Möglichkeit, die offensichtlich vorhandene Lücke zwischen Angebot und Nachfrage zu schließen", sagt Mainoni.

Obwohl sich die Zahl der Absolventinnen an Universitäten und Fachhochschulen erhöht hat, sind Frauen nach ihrer Ausbildung nach wie vor mit einer Karriere-Schere konfrontiert. Besonders in der industriellen Forschung, d. h. im Unternehmenssektor, ist der Frauenanteil mit 10,4 % sehr gering, obwohl dieser Sektor mit etwa zwei Drittel aller F&E-Ausgaben am stärksten in Forschung und Entwicklung investiert. "Mit unserem Programm FEMtech versuchen wir auf das enorme Potential von Frauen aufmerksam zu machen. Wir setzen zahlreiche Maßnahmen, um faire Rahmenbedingungen in Forschung und Technologie - sowohl in Universitäten als auch in Unternehmen - zu schaffen. Spezielle Netzwerkveranstaltungen, die Expertinnendatenbank und weitere Aktivitäten tragen zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung bei", erklärt der Staatssekretär. Das BMVIT-Programm FEMtech soll laut den Plänen von Mainoni auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden, um den Frauenanteil in der Forschung weiter zu steigern. (Schluss)

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