Nach Frontalzusammenstoß 20.000. Christophorus 2-Einsatz

Der Kremser ÖAMTC-Notarzthubschrauber fliegt seit 1983

Wien (OTS) - Knapp 23 Jahre nach seiner Inbetriebnahme flog der Kremser Notarzthubschrauber Christophorus 2 gestern seinen 20.000. Einsatz. Bei Neulengbach kam es bei einem Überholmanöver zu einem Frontalzusammenstoß. Nach der Bergung durch die Feuerwehr Neulengbach und der notärztlichen Erstversorgung wurde eine 20-jährige Frau vom ÖAMTC-Notarzthubschrauber mit schweren Schädel- und Rippenverletzungen ins Krankenhaus St. Pölten geflogen.

Pilot des Jubiläumsflugs war Cpt. Johann-Paul Brunner, der am 8. September 1983 auch den ersten Christophorus 2-Einsatz flog. Damals musste ein schwerletzter Patient, der in Rappottenstein vom Dach gefallen war, ins Krankenhaus Krems gebracht werden. Mit rund 40 Prozent aller Aufnahmen war das Kremser Spital auch Spitzenreiter bei den Zielkrankenhäusern von Christophorus 2. Etwa jeden dritten erstversorgten Patienten brachte der ÖAMTC-Notarzthubschrauber nach St.Pölten. Über 1.500 Patienten wurden ins Krankenhaus Horn gebracht.

Jeder dritte Rettungseinsatz erfolgte nach einem internistischen Notfall, gefolgt von 14% Verkehrsunfällen und 13 % neurologischen Notfällen. Brunner: "Gerade bei den neurologischen Notfällen ist der Hubschraubereinsatz besonders wichtig. Hier geht es vor allem um die rasche Übergabe an ein geeignetes Spital." So gibt es in Niederösterreich sieben Krankenhäuser mit für die Akutbehandlung von Schlaganfallpatienten optimalen Stroke-Unit-Ausstattungen.
Nicht nur beim Standort, sondern auch im Einsatzgebiet blieb der Kremser Hubschrauber "Blau-Gelb": Nur 150 Mal flog Christophorus 2 "fremd" und half Verunglückten in anderen Bundesländern und im benachbarten Tschechien.

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