Wiener Sozialzentren - SP-Klicka: "Soforthilfe für alle KlientInnen!"

Verdoppelung der SozialhilfebezieherInnen durch Belastungspolitik des Bundes

Wien (SPW-K) - "Die Wiener Sozialzentren unterstützen Menschen in sozial und finanziell schwierigen Situationen aktiv und intensiv:
Alle KlientInnen erhalten bei Problemen umgehend eine Sofortabklärung", reagierte heute die Vorsitzende des Wiener Sozialausschusses, Marianne Klicka, auf Aussagen der grünen Gemeinderätin Cammerlander. "Bei akutem Handlungsbedarf werden Nottermine eingeschoben. Klar ist aber auch, dass die Verdoppelung der SozialhilfebezieherInnen in den vergangenen fünf Jahren eine Herausforderung für die Verwaltung darstellt. Bereits im vergangenen Jahr wurde das Personal in den Sozialzentren aufgestockt."

Verantwortlich für die steigende Zahl der Menschen, die auf Unterstützung der Sozialhilfe durch die Länder angewiesen sind, sei die wachsende Arbeitslosigkeit und die Kürzungs- und Belastungspolitik des Bundes im Sozialbereich, so Klicka weiter. "Die Stadt Wien versucht diesem Trend mit arbeitsmarktorientierter Wirtschaftspolitik, Programmen zur Arbeitsintegration von SozialhilfebezieherInnen und der Erhöhung und Neugestaltung der Sozialhilfe entgegenzuwirken."

Oberstes Ziel der Stadt Wien sei es, Armut zu bekämpfen: "Die Erhöhung der Wiener Sozialhilfe um durchschnittlich 5,2 Prozent pro Monat ist die stärkste Erhöhung der Sozialhilfe in ganz Österreich", unterstrich Klicka. "Die Erhöhung bringt vor allem Vorteile für AlleinerzieherInnen und Familien - zwei Gruppen, die besonders armutsgefährdet sind." (Schluss)

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