Seeber-Bericht zur Alpenkonvention angenommen

Ratifizierung der Protokolle "Umwelt", "Bodenschutz" und "Tourismus"

Strassburg, 13. Juni 2006 (ÖVP-PD) "Ich freue mich, dass heute, Dienstag, mein Bericht über die Ratifikation von drei Protokollen zur Alpenkonvention über Energie, Bodenschutz und Tourismus mit hoher Mehrheit angenommen wurde. Der Alpenraum ist Lebensraum von rund 13 Millionen Menschen, ein wachsender Wirtschaftsraum, ein nachgefragtes touristisches Freizeitgebiet - und nicht zuletzt, infolge der Lage inmitten Europas, ein wichtiger Transitraum für Güter und Menschen. Die Alpenkonvention ist das Vertragswerk, das unseren Alpenraum nachhaltig entwickelt und fördert", zeigte sich der Umweltsprecher der ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament Dr. Richard Seeber sehr zufrieden mit der breiten Zustimmung. ****

"Mit der Ratifikation der drei Protokolle Energie, Bodenschutz und Tourismus wird ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer stärkeren Verankerung dieses umfassenden Vertragswerks zum Schutz der Alpen im Rechtsbestand der EU gesetzt. Es ist zwar bedauerlich, dass sich Italien bislang auch unter der neuen Regierung noch nicht zu einer Ratifikation des Verkehrsprotokolls bereit finden konnte, ich bin aber zuversichtlich, dass auch diese Hürde bald genommen werden kann", so Seeber weiter.

"Die ständig wachsende Beanspruchung durch den Menschen gefährdet den Alpenraum und seine ökologischen Funktionen in zunehmendem Maße. Die daraus resultierenden Schäden lassen sich zumeist nicht oder nur mit hohem Aufwand, mit beträchtlichen Kosten und in der Regel nur über lange Zeiträume wieder beheben. Wir müssen daher die wirtschaftlichen Interessen mit den ökologischen Erfordernissen in Einklang bringen. Die drei Protokolle zur Alpenkonvention können dabei wirksam helfen, denn entgegen manchmal geäußerten Befürchtungen ist die Alpenkonvention beileibe kein zahnloser Papiertiger: Bei richtiger Anwendung und entsprechender Umsetzung kann die Alpenkonventionen einen entscheidenden Beitrag zum Schutz und zur Weiterentwicklung der alpinen Regionen leisten", sagte Seeber abschließend.

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