eTwinning: Der erste Schritt nach Europa für Schulen im Internet

Professioneller Entwicklungsworkshop und Speed-Dating für Lehrkräfte

Wien (OTS) - 15.320 Schulklassen in ganz Europa - darunter 202 aus Österreich - nehmen bereits an einem europäischen Internetpartnersystem mit einem anderen Land, mit welchem sie sich austauschen und gemeinsam an Projekten arbeiten, teil. Der Workshop vom 8. bis 10. Juni in Wien soll dazu beitragen, dass diese eLearning-Initiative der Europäischen Union noch für viele weitere Schulkinder zum ersten Schritt nach Europa wird. Unter den rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind interessierte Lehrkräfte sowie Repräsentanten nationaler Servicestellen aus ganz Europa. Die Anwendung und die Möglichkeiten von eTwinning, Erfahrungsaustausch, Kennenlernen und Speed Dating für alle, die auf der Suche nach Projektpartnern sind, sieht das dichte Programm vor.

Die eTwinning-Projektinhalte orientieren sich jeweils an den Interessen der Schülerinnen und Schüler, es werden Fotos und Informationen ausgetauscht, gemeinsame Geschichts- oder Unterrichtsbereiche aufgearbeitet, es geht um Menschenrechte oder um Lösungsansätze für Jugendprobleme - die Ergebnisse übertreffen zumeist die Erwartungen aller Beteiligten und so ganz nebenbei lernen die Kinder auch eine andere Kultur kennen, verbessern ihre Sprachkenntnisse und werden automatisch mit den so wichtigen Informations- und Kommunikationstechnologien vertraut.

Nationale Servicestelle in Österreich ist für dieses EU-Programm ist die Sokrates Nationalagentur, die österreichischen Schulen den Einstieg in die Projekte erleichtert, Lehrkräften mit Informationen zur Seite steht, das Internet-Tool zur Verfügung stellt und bei der Suche und Auswahl von Partnerschulen behilflich ist. Dazu Sokrates-Leiter, Mag. Wolfgang Eckel: "Wir freuen uns über die wirklich überdurchschnittlichen Erfolge und das große Interesse. Wir evaluieren auch alle Projekte und werden heuer erstmals ein eTwinning-Qualitätssiegel vergeben und herausragende Beispiele vorstellen. Wir hoffen, dass der Einsatz der EDV bald zur Unterrichtsnorm wird. Denn bereits mit geringster technischer Infrastruktur kann hier jede Schule mitmachen. Die Werkzeuge für die Kooperation werden über die eTwinning-Plattform zur Verfügung gestellt. Dieses Programm richtet sich eindeutig auch an junge und jüngste Schulkinder und wir sind stolz darauf, bei unserem Kontaktseminar ein österreichisches Pionierprojekt vorstellen zu können."

Bildungsexperte Eckel besuchte mit den Teilnehmern die Übungsvolksschule der Pädagogischen Akademie der Erzdiözese Wien in Wien-Floridsdorf. Dort wird das OECD-weit erstmalige Projekt des Einsatzes von Pocket-PC’s in der Altersgruppe der 8- bis 10jährigen durchgeführt. Eckel freut sich über die Erfolge dieses Projektes:
"Wie man eindrucksvoll sehen kann, haben die Kinder einen ganz selbstverständlichen Umgang und großes Verantwortungsbewusstsein entwickelt. Hier werden Aufsätze geschrieben, neue Zahlenräume erschlossen oder sogar Trickfilme entworfen. Sie haben damit große Startvorteile für den ersten Schritt zu europäischen Partnern und wir hoffen, dass diese Schülerinnen und Schüler in weiterführenden Schulen Gelegenheit dazu bekommen. - Die Kompetenz von Informations-und Kommunikationstechnologien wird zunehmend der integrale Bestandteil von Lifelong Learning, für alle Altersgruppen von der Schule bis zur Erwachsenenbildung."

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Weitere Informationen zu eTwinning Projekten:
Der österreichischen Nationalagentur SOKRATES
Mag. Julia Ippisch, Tel.: 01/ 534 08 - 16
E-Mail: julia.ippisch@sokrates.at
www.sokrates.at und www.etwinning.at.

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