Kukacka: Mannschaft der Lorca auf das herrenlosen Schiff zurückgekehrt und Sicherheit am Schiff wieder hergestellt

Schifffahrtsaufsicht des BMVIT und Donaudienst der Polizei haben vorbildlich gehandelt

Wien (OTS) - "Heute, Sonntag ist die Mannschaft der Lorca gegen 12 Uhr wieder auf das Schiff zurückgekehrt. Das Schiff lag seit 21. April unbeaufsichtigt in Wien vor Anker. Ein Vertreter der Schifffahrtsaufsicht des Verkehrsministeriums (BMVIT) ist seit dieser Zeit vor Ort. Damit hoffen wir schon bald eine lückenlose Aufklärung dieses Falles geben zu können", erklärte heute, Sonntag, Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka.

Der Sachverhalt, wie er sich aus Sicht des BMVIT darstellt:
Gestern, Samstag wurde ein Bediensteter der Schifffahrtsaufsicht des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (Herr Kpt. Buchberger) gegen 04.15 Uhr von der Schleuse Freudenau alarmiert, dass ein herrenloses Schiff auf der Donau im Bereich Reichsbrücke zu Tal treibt. Der Beamte ist sofort mit dem Dienstschiff des Ministeriums zum Kraftwerk aufgebrochen. Er erreichte gleichzeitig mit dem ebenfalls alarmierten Donaudienst der Polizei das abtreibende Schiff. "Somit waren Beamte des BMVIT und der Polizei von der ersten Minute an in den Fall involviert", so der Staatssekretär.

Der Beamte der Schifffahrtsaufsicht (BMVIT), warnte über Schiffsfunk die entgegenkommenden Schiffe, damit es zu keinen Kollisionen kommt. Der Donaudienst der Polizei konnte in der Zwischenzeit auf das Schiff "Lorca" steigen, den Anker setzen und somit das herrenlose Schiff zu Stillstand bringen. Erst bei den weiteren Erhebungen haben die Beamten des Ministeriums und der Polizei erfahren, dass auch zwei vor Anker liegende Personenschiffe (Mozart und Casanova) von dem herumtreibenden Schiff touchiert wurden. Es entstanden leichte Schäden, Personen wurden jedoch keine verletzt, es gab auch keine Berührung einer Donaubrücke. Noch ungeklärt ist die Ursache wodurch sich das Schiff aus der Verankerung lösen konnte.

Anschließend wurde die Lorca abgeschleppt und auf einer Lände sicher abgestellt. "Ich bin froh, dass die Beamten beider Einsatzorganisationen so rasch und vorbildlich gehandelt haben und somit ein größerer Schaden verhindert werden konnte", schloss Kukacka.

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