Heinzl: Unendliche Geschichte der NÖ-Nebenbahn-Diskussionen führt seit Jahren zu rein gar nichts

Mariazellerbahn-Konzept bereits für 1997 (!) angekündigt

St. Pölten, (SPI) - "Die seit Jahren, ja seit mehr als einem Jahrzehnt andauernde ergebnislose Diskussion um die Zukunft der NÖ Nebenbahnen, vor allem auch über die Schmalspurstrecke der Mariazellerbahn, droht um ein neues Kapitel verlängert zu werden. Seit dem Jahr 1996 wird angekündigt, auf Verhandlungen verwiesen und ein Rettungskonzept in Aussicht gestellt - passiert ist bis heute nichts", kritisiert der St. Pöltner SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl die Untätigkeit des NÖ Landesverkehrsreferenten Erwin Pröll und seiner Landesbeamten. Heinzl verweist beispielsweise auf die Ankündigung aus dem Jahre 1996, wo Erwin Pröll höchstpersönlich Investitionen in die Mariazellerbahn, die Ybbstalbahn und verschiedener Nebenbahnstrecken im Waldviertel ankündigte. Im November 1997 hieß es, das Amt der NÖ Landesregierung habe die NÖVOG beauftragt, gemeinsam mit den zuständigen Stellen der Steiermärkischen Landesregierung sowie den ÖBB ein Gesamtkonzept zur zukunftsorientierten Reorganisation der Mariazellerbahn zu erarbeiten. "Wo ist dieses Konzept", stellt Heinzl die berechtigte Frage in den Raum.****

"Passiert ist nichts - außer dass einige Strecken im Waldviertel geschlossen wurden. Nichts wurde investiert, nichts wurde modernisiert - und es wurde zugesehen, wie die verantwortlichen ÖBB manche Strecken geradezu ‚vermodern’ ließen. Jetzt wird offenbar wieder versucht, die Diskussion über den nächsten Wahltermin zu ziehen - und dann wird wieder munter zugesperrt", zeigt sich Heinzl erbost. Kritik äußert Heinzl vor allem über die Vorgehensweise von NÖ Verkehrsplaner Friedrich Zibuschka. "Was tut Zibuschka eigentlich? Braucht er 10 Jahre für Verhandlungen und Konzepte? Was geschah mit den Ankündigungen aus dem Jahr 1997 - oder der drauffolgenden Jahre? Was bisher geschehen ist, kann sich jeder Pendler, Reisende und Schüler jeden Tag entlang der Strecke ansehen. Der Rost hat zugenommen und der Verfall der Strecke schreitet munter voran", so der St. Pöltner SPÖ-Politiker der vom NÖ-Landesverkehrsplaner einfordert, die Fakten auf den Tisch zu legen. "Was ist in den letzten 10 Jahren passiert, welche Nebenbahnen in Niederösterreich sollen geschlossen werden und was will das Land Niederösterreich dagegen tun? Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher haben sich endlich die Wahrheit verdient - ständige Vertröstungen und Ankündigungen sind alle Leid", so Heinzl abschließend.
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