BAWAG: Bures fordert "unverzügliche und schonungslose Aufklärung"

"Diebische Freude der Regierungsparteien über Krise einer österreichischen Bank und der Arbeitnehmervertretung ist erbärmlich"

Wien (SK) - Alle Vorgänge rund um die neuesten dramatischen Entwicklungen im Zusammenhang mit der BAWAG-Krise müssen "unverzüglich, schonungslos und ohne Ansehen der Person auf den Tisch und restlos aufgeklärt werden", fordert SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures erneut. Ausnahmslos alle Verantwortlichen müssten haftbar gemacht werden; ein persönlicher Beitrag zur Wiedergutmachung sei zu leisten. Wer in welchem Ausmaß Verantwortung trage, müssten die Gerichte klären. Bures appelliert an die Justiz, rasch dafür zu sorgen, dass die rechtliche Klärung herbeigeführt wird. ****

"Erbärmlich" findet die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin die "diebische Freude" der ÖVP und ihres Wahlkampfleiters Lopatka über die Schwächung der Gewerkschaftsbewegung und damit der gesamten Sozialpartnerschaft. Bei der ÖVP stehe das Interesse der Eskalation über dem Interesse der Aufklärung. "Damit sind die niedrigen Beweggründe offensichtlich", so Bures am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Es sei entlarvend, dass die Regierungsparteien das Ende des ÖGB ausrufen. "Hier scheint der Wunsch Vater des Gedanken zu sein. Hier sprechen Vertreter der Regierungsparteien, die sechs Jahre hindurch die Arbeitnehmerinteressen sukzessive geschwächt haben - sowohl aktiv mit konkreten legistischen Maßnahmen als auch passiv mit Untätigkeit und Ignoranz der Rekordarbeitslosigkeit gegenüber", so Bures abschließend. (Schluss) se

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