Findeis: Sicherheitspolitische Bankrotterklärung der ÖVP zur Kriminalität in NÖ

Kriminalität ungebremst hoch, weniger geklärte Fälle und sinkende Aufklärungsquote

St. Pölten, (SPI) - Als "sicherheitspolitische Bankrotterklärung der ÖVP-Niederösterreich" bezeichnet heute SPNÖ-Sicherheitssprecher LAbg. Hermann Findeis heutige Aussagen der VPNÖ zur Kriminalität im Bundesland. "Die Kriminalität ist ungebremst hoch, bei den geklärten Fällen ist ein Rückgang von 7,1 Prozent zu verzeichnen - und die Aufklärungsquote ist um 2,2 % gefallen. Demgegenüber steht ein bescheidener Rückgang der statistisch erfassten Kriminalfälle von 2,6 Prozent wo man aber weiß, dass die Statistiken des Innenministeriums seit Monaten nicht mehr die tatsächliche Entwicklung widerspiegeln. Das alles ist ein Schlag ins Gesicht all jener Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die tagtäglich durch die zunehmende Kriminalität Schaden erleiden", so Findeis.****

"Leider ist es längst so, das die LandesbürgerInnen in vielen Bereichen resignieren und vor allen nicht mehr alle Kriminalfälle im Bereich der Kleinkriminalität zur Anzeige bringen. Bereits mehr als 50 % der Bevölkerung sind gem. einer Umfrage des Instituts IMAS sehr besorgt über die zunehmende Kriminalität. Aus der Umfrage geht auch ganz klar hervor, dass die Bevölkerung nicht den Polizistinnen und Polizisten die Schuld für die steigende Kriminalität gibt. Es ist vielmehr die völlig falsche Kürzungs- und Zusperrpolitik der Bundesregierung, die diese Situation geschaffen hat. Es war die ÖVP, die dutzende Wachzimmer und Posten in Niederösterreich einfach zugesperrt und die hunderte Planposten bei der Exekutive abgebaut hat. Es fehlt einfach an allen Ecken und Enden an zusätzlichem Personal", so Findeis in seiner klaren Analyse.

"Jeder zweite Österreicher wünscht sich mehr PolizeibeamtInnen auf der Straße, vor allem in den größeren Städten und Ballungsräumen wird die Polizeipräsenz als zu gering eingestuft. So fordern auch die NÖ Sozialdemokraten seit Jahren mehr Personal und eine bessere Ausstattung für die Exekutive - leider wird dies durch die ÖVP seit ebenso vielen Jahren verhindert", so Findeis abschließend. (Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0004